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EYKE
EZZELINO
f Van Sompe l, P. Jode, P. van Schuppen, Ma-tham und andere Kupferstecher habe» nach diesen Bruderngearbeitet.
EYKB VON REPGOW. Man sehe den Artikel EBKO.
EUKENS (Peter), 1650 zu Antwerpen geboren. DieWerke großer Künstler und die Natur waren seine Lehrmeister,und da er Italien nicht besucht harre, half er diesem Mangeldurch Gemählde, Kupferstiche, Basreliefs u. s. f. ab. SeineZeichnung ist gut und ohne einige Manier, die Ausdrücke sindzichtig und die Charactere wohl überlegt. Seine Gewänder sindgut gefallet und groß, die Gründe verständig, mit Architcctnrund Landschaften gehörig ausgeziert. Seine Färbung ist genaunach der Natur, angenehm, glühend und kräftig. Die vornehm-sten Kirchen zu 'Antwerpen besitzen seine Gemählde. Er ward16S9 Director der dasigcn Academie.
EUKENS (Franz mit» Johann), Söhne des Vsrherge,hendcn- Johann hatte schon viele Proben seiner Geschick,lichkcir in der Vildhaucrkimst abgelegt, als er den Meißel mitdenr Pinsel vertauschte. Er sowohl als sein Bruder mahlte Blu»wen und Früchte, welche ungemcin hochgeschätzt werden.
EZECHIEL, ein Jude und Griechischer Dichter, blühte inder letzten Hälfte des ersten Jahrhunderts der christlichen Zeit-rechnung , oder nach H stet, ein Jahrhundert, und nachSirtuS von Sicna, 40 Jahr vor Christi Geburt. Voneinem Trauerspiel, das er über den Auszug der Hebräeraus Acgypten gemacht hatte, ist nichts mehr vorhanden, als ei-nige Bruchstücke, welche Friedrich Morel in LateinischeProsa und Verse übersetzte, Paris 1598 in 8. Man findet, sieauch in dem Lorporo ?oot!>ruln Graecorum, @enf ,l6o6 und1614, 2 Bande in Folio.
EZZELINO, ein Tvrann, der aus Deutschland herstammte,aber zu Onera in der Mark Trevisane in Italien geboren wurde,zeigte sich in seiner Kindheit so verkehrt, daß man zu seiner Zeitsagte, er sei von dem Teufel gezeugt worden. Nach-dem er einige Zeit an der Spitze der Gibelinen gestandenhatte, verließ er diese Partei, um über Verona, Padua und ei-nige andere Städte Italiens, deren er sich bemächtiget, hatte,despotisch zu herrschen.
Die