Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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FABRICIUS

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sierten einstimmig einen Senator, Namens Cornelius Ro-sinus, welcher zwei Mahl Consul und Dictator gewesen war,weil er zehn Pfund Silbers an Tischgeralhe befaß. »Bew n»„dere," sagt Sr. Evremonr, die Armuth des FabriciuS»wer da will; ich lobe seine Klugheit, und finde ihn außeror-»deutlich fein, vag er nicht mehr, als ein silbernes Salzfäßchcn»brauchte, um sich so viel. Ansehen zu geben, daß er einen»Mann aus dem Senat stoße» konnte, der zwei Mahl Constil,»der Dictator gewesen war, und triumphiert hattet Es habenun mit dieser Bemerkung und den Bewegungsgründen des Fa-bricius welche Bewandtniß es wolle, so lebte und starb diesergroße Rdmcr arm. Er genoß Krauter, welche er selbst.erbaute.Der Senat sahe sich gcnöthiget, die Töchter desselben auf öffent-liche Kosten auszustatten.

FABRICIUS VEJENTO, ein Lateinischer Schriftsteller, derum das Jahr 49 vor Christi Geburt unter dem Nero lebte,schrieb Schmähschriften gegen die Senatoren und Pontifices»und wurde seiner Verbrechen wegen aus Italien verbannt. Ta-citus bemerkte, daß dieser Fabricius, als er Prätor. war,Hunde statt der Pferde, an die Wägen spannte. Seine Schrif-ten wurden auf Befehl des Nero als boshafte Satyren ver-brannt.

FABRICIUS (Andrea«), Professor zu Löwen, Rath derHerzoge von Daiern und Propst von Oettingen, aus einemDorfe im Lüttichschcn geboren, starb iM. Man hat von ihm:

Harmonia Consessionis Augustanae, Colon, ijg? in folio i

Tragoediae Christianae;

Catechismus Romanus ex decreto concilii Tridentini editui,worin man viele Gelehrsamkeit findet.

FABRICIUS (Franciscus), zu Düren int HerzogtbumZülich geboren, ward Rertor des Gymnasiums zu Düsseldorf,und starb daselbst den 25. März 1573 im 47. Jahre. Man hatvon ihm Commentare über verschiedene alte Auto-ren und einige andere Werke, worunter das schätzbarste ist:

Marci Tullii Ciceronis Historia per Consule ^ descripta .

FABRICIUS (Georg), den 23. April I3l6 zu Chemnitz ge-boren, wo ihn sein Vater Georg Goldschmied, der auch«in Goldschmied war, zu seiner Kunst erziehen wollte. Er stu-

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