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FABRICIUS
Vierte zu Leipzig, durchsuchte als Hofmeister des Herrn Wolf-gang von Werther die Alterthümer zu Rom mit großem Fleiße,nnd begab sich nach Straßburg , worauf er zum Rector deSMeißnischen Gymnasiums berufen wurde. Er wurde vom Kai-ser Maximilian II. zum Dichter gekrönt, und in den Adelstanderhoben, und starb den iz.Juli >571.
Er hinterließ
Lateinische Gedichte, Basel 1567, 2 Bande in 8.
Man bemerket darin viel Reinheit und Talente. Er war vor-züglich auf die Wahl der Wörter sehr aufmerksam, und bedientsich in seinen religiösen Gedichten keines einzigen Wortes , wel-ches sich auf die Fabel und das Heidenlhum bezieht.
Man hat ferner von ihm eine
Dichtkunst in sieben Büchern und in Lateinischer Spra-che, rz89 in 8.
Beschreibung von Rom, die sich im 3. Bande des Grävi-schen Thesaurus befindet;
Sammlung Lateinischer christlicher Dichter, mit einemLommenrar, Basel 1562 in 8.
Man warf ihm vor, die Dichter, die er heraus gab, oft verän-dert zu haben.
Origines Saxonicae, Lips. 1606, a vol. in solio , eine von denGelehrten geschätzte Compilation. Man findet darin diePorträts der Churfürsten von Sachsen, gestochen vonWolsgang Kilian.
Rerum Misniearum libri VII. Lips. 1660 in 4, voll VVNgründlichen Untersuchungen.
Res Germaniae magnae et Saxoniae universae memorabiles. Lips.1609, a vol. in solio,
u. a. m.
FABRICIUS (Johann Albert), 166g zu Leipzig geboren,erwarb sich frühzeitig das Ansehen eines guten Litlerators undgründlichen Gelehrten. Er hatte einen fähigen Geist, ein glück-liches Gedächtniß und viel Scharfsinn. Nachdem er in seiner Ba-rcrstadt seine Studien mit Auszeichnung vollendet hatte, begab ersich nach Hamburg, wo ihm Mayer seine Bibliothek anver-traut t.
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