FABRICIUS l^i
Stadt von Ankelmann vermehrte; das Ganze ist mit ge«lehrten Anmerkungen und Anhangen geziert.
10) Eine Ausgabe des Theatrum Anomjmorum »011 Plauiutin Folio, vermehrt mit einer Vorrede und den: Leben desVerfassers.
11) Bibliotheca Latina, 1702, 1708, 1721, Z Bände in 8.rvicdcr aufgelegt )u Venedig >728, 2 Bande in 4. Die-ses obgleich gute Buch ist nicht so vollkommen, als seineGriechische Bibliothek. Es hat einige Fehler, die aber,wie Nicer on sagt. in einem Werke, wo man nicht allesmit eigenen Augen sehen kann, und gendthiget ist, sich nachoft fehlervollen Catalogen zu richten, unvermeidlich sind.
12) Bibliotheca mediae et infimae Latinitatis, 1734, Z Bandein 8- wieder aufgelegt ;u Padua 1754, 6 Bande -n 4.
13) Bibliographia antiquaria, -Hamburg 1760, 2 Bande.Dieses Werk enthalt Nachrichten über die Schriftsteller,welche über die Hebräischen, Griechischen, Römischen undkirchlichen Alterthümer geschrieben haben.
FABRICIUS HILDANUS ( Guilielmus ), den 25.Juni1560 zu Hilden bei Eöln am Rhein geboren, studierte zu Eöln,ging dann anf Reisen, und that ssich als Chirurg sehr hervor.Er erfand einige für die Chirurgie wichtige Instrumente, undschrieb unter andern:
Observationum et curationum medico - chirurgicarum centu-riae VI.
Pentateuchus chirurgicus.
Seine Schriften kamen >652 zu Frankfurt Deutsch, und 1646Lateinisch heraus, und wurden oft wieder aufgelegt.
FABRICIUS (Hieronymus), bekannter unter dem NamenAQUAPENDENTE, dem Orte seiner Geburt, war der Schü-ler und Nachfolger des Fallopius auf dem Lehrstuhle derAnatomie zu Pavua. Er nahm ihn 40 Jahre hindurch mit vie-ler Auszeichnung ein. Die Republik Venedig gab ihm eine Pen-sion von hundert Goldthalern, und beehrte ihn mit einer Starüeund einer goldenen Kette.
Dieser gelehrte Arzt starb 1603 zu Padua , und hinterließmehrere Werke über die Chirurgie, Anatomie und Me-dicin, die von denen, welche sich auf diese nützlichen Künstelegen, mit Recht geschätzt werden. SeineOpera Anatomie»
wurden