Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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FABRINI

FABROT

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wurden 1738 zu Leyden in Folio gedruckt. Er bemerkte im Jahr1574 zuerst dieValvuln derAdern, kannte aber weder ihren Baunoch Gebrauch. Dieser Arzt glaubte mit Recht, daß man dieTheorie seiner Kunst mit der Praris, und diese mit der Chirurgieverbinden müsse. Seinem Nachdenken und seinen Erfahrungenüber diese letztere verdanken wir seine

Opera Chirurgica,

die 1723 gleichfalls in Holland in Folio gesammelt wurden.

Fabricius arbeitete mehr für die Ehre, als aus Interesse.Seine Freunde machten ihm zur Belohnung seiner großmüthigenUneigenuützigkeit verschiedene Geschenke. Er stellte sie in einembesondern Eadinet mit der Inschrift: I-ucri negleLU luerum,auf.

FABRINI (Giovanni), ein Florentinischer Grammatiker,lebte in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Wir haben von ihmAnmerkungen und Commentare über den Virgik,Horaz, Terenz, und über einige Episteln des Cicero.Sie sind für ihre Zeiten ziemlich gut. Er ist auch Verfasser ei-niger anderer Werke über die Sprache.

FABROT (Charles Annibal), von Air in der Provence, 'wo er 1580 geboren wurde. Seine gründliche Gelehrsamkeitund seine ausgebreiteten Kenntnisse in dem bürgerlichen und Kir-chen - Rechte, erwarben ihm die Freundschaft des berühmtenPeiresc, des Beschützers aller Personen von Verdienst. DerPräsident dü Vair zog ihn, als er int Jahr 1617 Siegel-bewahrer geworden war, nach Paris. Er war damahls erst•36 Jahr alt, und hatte schon seit 8 Jahren ein Lehramt der Ju-risprudenz auf der Universität Air mit vieler Auszeichnung be-kleidet. Nach dem Tode seines Beschützers kehrte er in dieseStadt zurück, und nahm, seine ehemahlige Professorstelle daselbstwieder an. Im Jahr 1637 ging er wieder nach Paris, umseine

XZoten über Sie Instituten des Iustiniandaselbst drucken zu lassen. Dieses dem Canzler Seguier ge-widmete Werk gereichte dem Verfasser zur Ehre und zum Nutzen.Es machte ihm in der Republik der Gelehrten einen großen Na-men, und erwarb ihm eine Pension von 2000 Livres, die ihmdeßwegen gegeben wurde, daß er an der Uebersetzung der8 a si J i c o r u in arbeiten sollte, einer Sammlung derjenigenRömischen Gesetze, die sich im Orient im Gebrauch erhalten,

und