Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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FEN KLON

Saeculi litterati decus,

Omnes dicendi lepores virtuti sacravitAc veritati;

Et, diun sapientium Homerus alter spirat.

Se suosque mores inseius retexit. j

In utraque fortuna sibi constans,

In prospera aulae fauores nedum prensaret, 5

Adeptos etiam abdicavit; ^

In adversa Deo magis adhaesit. t

Antistitum norma t

Gregem sibi creditum assidua fouit praesentia, S

Verbo nutrivit, erudivit exemplo, t

Opibus sublevavit. s

Exteris perinde carus ac suis,Gallos inter e 1 hostes cum esset medius,Hos et illos ingenii fama et comitateMorum sibi devinxit.

Maturus CoeloVitam laboribus exercitam,

Claram virtutibusMeliore vita commutavit.

Die verschiedenen philosophischen , theologischen und belletri« t

stischen Schriften aus Fenelons Feder machten ihm einen un- t

sterblichen Namen. Man siehet in ihnen einen Mann, der mit t

dem Besten der alten und neuern Litteratur genährt, und von -

einer sanften, lebhaften und lachenden Phantasie belebt ist. -

Sein Styl ist fließend, anmuthig, harmonisch; Männer von fei- «

nem Geschmack wünschten, daß er reißender, gedrängter, stär- »

ker, feiner, mehr gedacht und ausgearbeitet sein möchte; abervollkommen zu sein, issden Menschen nicht gegeben.

Seine vorzüglichsten Werke sind:

t) Les Avenluret de Tehmaqut,nach Einigen am Hofe geschrieben, und nach Andern die Fruchtseiner Einsamkeit in seiner DiöceS. Ein Kammerdiener, demFenelon dieses sonderbare Werk, das zugleich Roman und epi-sches Gedicht ist, abzuschreiben gab, nahm davon eine Copiefür sich selbst. Er ließ anfänglich nur einen Theil davon drucken,"und es waren noch nicht mehr als 208 Seiten aus der Presse ge»kommen, als Ludewig XIV. der ungerechter Weise gegen den

Der»