Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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FERRARI

FERRERAS

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4) Origines linguae Italicae, 16 * 6 , in folio , eil! Buch Voller

Gelehrsamkeit, worin er aber die Italiänische Sprache z»rsehr erhebt.

5) Opuscula, Heimstatt. 1710, in g.

Dieser Gelehrte starb 1682, in einem Alter von 74 Jahren.Er war ein Mann von sanftem, aufrichtigem, leutseligem undfriedfertigem Character, man nannte ihn daher auch Pacifica forund Conciliator. Sein Styl ist elegqnt, correct und ohne Af-fectatio«; er weiß den für seinen Gegenstand schicklichen Ton zutreffen, einige Stellen ausgenommen, wo er den Ton der Dichterein wenig zu sehr nachahmt.

FERRARI. Man sehe die Artikel GIOLITO DE FERRARIUNd GALATEO.

FERRARS (George), ein gelehrter Jurist, wichtiger Ge-schichtschreiber, berühmter Dichter, und der vollkommenste Hof-mann unter der Regierung Heinrichs VIII. Eduards VI. derMaria und Elisabeth, wurde iZ>r geboren, und starb 1579.

FERRATA (Ercole), ein Bildhauer von Pelsvtto di Co-mo, lernte bei Thomas Orsolino und Alerander Alsgardi. Man sieht von seiner schönen Arbeit in Marmorund Stuck in den vornehmsten Kirchen zu Rom, von welchenman zu Ehre» dieses Künstlers folgende anführt: die Slatüedes Papstes Clemens X. auf dessen Grabmahl in der St. Peters»kirche; die H. Agnes in Basrelief auf dem Altare dieser Heili-gen , und in ihrer Kirche auf dem Platze Navona; die Statüendes Apostels Andreas und deö seligen Andreas Avellino an derVorderseite der Kirche 8. Andrea della Valle; einige Bilder anden Grabmalstcm der Cardinäle Pimentelli und Bonelli, in derKirche Minerva; die Statuen der Gerechtigkeit, an dem Grab-mahle des Papstes Clemens XI. in der Kirche 8. Maria maggioreu. a. m. Er hielt eine zahlreiche Schule, welche besondersvon den Florentinern stark besucht wurde, und starb zu Rom1686 im 76. Jahre seines AlterS.

FERRERA8 (Dom Juan de), 1652 zu Labaneza in Spa-nien geboren. Nachdem er seine Studien auf der Universitätßqlamanca mit vielem Erfolg gemacht hatte, erhielt er diePfarrei zu St. Jacob von Talavera, in der Diöces Toledo.Durch seinen Beichtvater würd' er in der Folge an St. Petruszu Madrid versetzt. Einige Zeit darauf schlug er zwei bedeu-tend«!