Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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FERRARI

heraus, welches für diejenigen, die sich auf die OrientalifchenSprachen legen, von großem Nutzen ist. Der Verfasser bemühtsich vorzüglich, die Syrischen Wörter der Bibel zu erklären, inwelcher Arbeit er durch gelehrte Maroniten unterstützt wurde.Man hat auch von ihm

De Malorum aureorum cultura, Romae 164.6, in folio.

De Florum cultura, Romae 1633 , in 4. und in Italiäni-scher Sprache r6z8, in 4.

FERRARI (Ottaviano) , 15>8 zu Mailand geboren,war Professor der Philosophie zu Padua, starb in seiner Vater-siadl 1586, und wurde sowohl wegen seiner Tugend, als seinerKroßen Gelehrsamkeit geschätzt. Man hat von ihm

Clavis philosophiae Ariflotelicae, 1606, in 8.

De Origine Romanorum. Mediol. 160-4 > in 8- eine gelehrteAbhandlung, welche Gravius in den ersten Band sei-ner Römischen Alterthümer aufnahm, und die nö-thigen Berichtigungen beifügte. Ferrari's Styl ist reinund ziemlich elegant.

FERRARI (Ottavio), wurde 1607, wie der Vorherge-hende, zu Mailand geboren, und nicht weniger geschätzt. Erwar erst Professor der Rhetorik, dann der Politik zu Mailand,sodann aber der Beredsamkeit und der Griechischen Sprache zuPadua, wohin ihn die Republik Venedig berufen hatte, der da-sigen Universität ihren vorigen Glanz wieder zu geben. LndewigXIV. die Königin Christina und die Stadt Mailand machten ihmGeschenke, und gaben ihm Pensionen, die er sich durch seine Ge-lehrsamkeit , welche in der Kenntniß des Alterthums ungemeingroß war, verdiente.

Wir haben von ihm mehrere gelehrte und lesenswürdigeWerke:

1) De Lucernis fepulchralibus, im 12. Bande, und

2) D» Re vestiaria libri VII. im 6. Bande des GrävischenThesaurus.

Er beweist in dem erstern Werke, daß die immerwährenden Lam-pen, welche ohne sich zu verzehren brennen, eine Chimäre sind»(Man sehe den Artikel TULLIA.)

3) De Mimis et Pantomimis , 1414, in folio.

4 ) Ori-