Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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FERRUCCI

FESTUS

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gelehrter Anmerkungen über die Gesetze und andereWerke, welche ihm den von S caliger ihm gegebenen Bei-namen der Attische versicherten. Er wurde zu großen Ge-schafften gebraucht, und starb 1563, in einem Alter von 48Jahren.

Seine Fortsetzung des Paulus Aemilius , Paris 1555 in 8.bei Vascosan, ist stark, ohne allzu weitlauftig zu sein. Siegeht von der Vermahlung Carls VIII. bis auf die RegierungFrauz's l. Die von ibm erzählten Anecdoten sind interessant,und seine Details sehr genau. Sein Vater war gleichfalls Par-lementsrath.

FERRUfcci (Francesco), genannt Tadda, war unterden vielen Künstlern, welche seine Familie in der Bildhauerkunsthervor gebracht hatte, der einzige, welcher das Glück hatte, dieManier zu erfinden, die Meißel, vermittelst eines von gewissenKrautern abgezogenen Wassers, so zu harten, daß man damitin Porphyr arbeiten konnte. Mit diesen verfertigt« Tadda diegroße Schaale, welche zu einem schonen Brunnen in dem präch-tigen Pallaste Pitti zu Florenz dient, die Statüe des HerzogsCosmus, und das Bild der Gerechtigkeit auf der Dreifalrigkeits»faule, sämmtlich von Porphyr. Er starb 158;.

Sein Sohn Romulus erbte von seinem Vater das Ge-heimniß in Porphyr zu arbeiten, und verfertigte aus solchemohne sonderliche Mühe allerhand sehr wohl ausgearbeitete Thiere.Er starb 1625.

FERTEL (Martin Dominiquin), Buchdrucker zu St.Lmer, starb daselbst 1752, in einem Alter von ohngefahr 80Jahren, und ist Verfasser der

Science- Pratique de l’Imperimerie. Saint- 0 nur 1723 in 4,

Ein lesenswürdiges Werk, welches alles enthält, was sich aufdiese Kunst bezieht.

FESTUS (Sextus oder Julius Pompejus), ein berühm-ter Grammatiker des Alterthums, machte aus dem Werke desVerrius Flaccus

Ve veriorum significatione

einen Auszug , der nach Scaligers Urtheile für diejenigen,welche die Lateinische Sprache gründlich erlernen wollen, von

großem