Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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Caricaturen «ftittttt. Er arbeitete zu Venedig» Paris undLondon, und starb in dieser letzten Stadt 1677, vhngcfahr 6aZahl alt.

FEVRE ( le), Jesuit, t ?55 gestorben, ist durch i

-wer Werke unter den Theologen bekannt, worin er die Ungläu-bigen mir Erfolg bestreiket. Das erstere ist sein

Traiti de la veritable Religion, untre les Athe'es, les DA*fies &e.

und das letztere führt den Titel

Bstyle en petit , ou Anatomie des Ouvrages de et Philosophe,

Beide sind in 12. und können mit Nutzen gelesen werben. '

FEVRE (Tannegui le), 1615 zu Caen geboren, machtesich durch seine Fortschritte in dem Studium der Griechischen undLateinischen Sprache frühzeitig einen Namen. Der CardinalRichelieu gab ihm eine Pension von 2000 Livres, um über dieim Lvuvre gedruckten Werke die Aussicht zu führen. Dieser er-lauchte Belobner der Gelehrten baite die Absicht, ihn zum Prin-cipal ->ines Collegiums zu machen, das er unter dem Namen .Richelieu errichten wollte. Sein Tod raubte den Gelehriendiese Woblkhak und dem Le Fevre einen Beschützer. Als sichTanaquil von allen Hilfsquellen enkbivßt sah, ward er ein Pro-testant, und erbielt zu Saumür eine Klasse als Ledrer, wodurchihm sein Lebensunterhalt gesichert wurde. Mehr Philosoph alsHugonokt, sagt der Verfasser des Jahrhunderts Ludewigs XIV.verachtete er seine Secre, und lebte unter ihr.

Seine Verdienste wurden bald bekannt. Er besaß nicht nurdie Kunst, den Studien, das Dornichte zu nehmen, sondern auchdes Talent, Annehmlichkeiten über sie zu verbreiten. Manschickte ihm junge Leute aus allen Provinzen des Königreichesund selbst aus fremden Ländern, Die Geistlichen und selbst dieProfessoren machten sich ein Vergnügen daraus, seinen Lchr-fkunden beizuwohnen. Im Jahr 1672 bereitete er sich vor,Saumür zu vc> lassen, und nach Heidelberg zu gehen, als ihnEin beständiges Fieber, im 57. Jahre seines Alters, dahin riß.

Le Fevre liebte das Vergnügen, und sch-vnte nichts, wenn ernur seinen Lüsten Genüge leisten konnte. Er parfümierte sich,wie ein Kleinmeister, Es fehlte ihm zwar das freie Wesen dergrofien Welt, aber er ersetzte diesen Mangel durch die Feinheitseines Geistes.

Die