Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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FITZ - JAMES

SJI

ließ wirklich diesem ehrwürdigen Greise sogleich den Proceß ma-chen, und er wurde den 21.Juni «zz; enthauptet. Sein fastachtzigjähriges Alter, und die Dienste, die er diesem Monarchengeleistet hatte, harten ihn eines so grausamen Todes überhebensollen.

Fisher hatte einen großen Verstand und eine gründliche Ur-theilskrafr. Er war einer der besten Controverststen seiner Zeit.—Seine sämmtlichen Werke wurden 1597 zu Würzburg in EinemFoliobande heraus gegeben.

EITZ-JAMES (James of), Herzog von B e rwick,ein natürlicher Sohn von Jacob V. Herzog von Vork, dannKönig von England, und von A r a b e l l a Churchill, Schwe-ster des Herzogs von Marleborough. Der Stern des HauseSChurchill, spricht der Präsident von Montesquieu, wollt'es, daß zwei Männer aus demselben Hause geboren werden soll-ten, deren einer bestimmt war, die zwei größestcn Monarchienvon Europa zu erschüttern, und der andere zu derselben Zeit fleaufrecht zu erhalten.

Der Herzog von Berwick wurde 1671 zu Moulins nach derZurückkauft seiner Mutter aus den Bgdern zu Bourbon geboren.Er führte von seiner zartesten Jugend an die Waffen, und war1636 bei der Belagerung von Ofen, wo er verwundet wurde,und 1687 bei der Schlacht zu Mohatz, in welcher der Herzogvon Lothringen über die Türken siegte. Der junge Berwickzeigte an diesem Tage seine Tapferkeit.

Als Jacob II. im Jahr «588 von seinem Schwiegersöhne vomThron geworfen wurde, folgte ihm Berwick nach Frankreich,seinem Asil. Er ging in der Folge wieder nach England zurück,um in der Abwesenheit des Lords Tyrconel, der Wce- König vonIrland war, daselbst zu commandieren. Er zeichnete sich l6yc>bei der Belagerung von Londonderri und in der Schlacht amBoyne aus, wo ihm ein Pferd unter dem Leib' erschoffen wur-de. Im ganzen Verlaufe dieses Krieges und in den erster» Feld-zügen des folgenden zeigte Berwick nicht geringere Tapferkeit.

Im Jahr «703 gab ihm Ludewig XIV. daö General - Com-mando über die Truppen, welche er Philipp V. schickte. DerHof von Spanien, sagt Montesquieu, war von der Intrigueangesteckt. Die Regierung war sehr schlecht, weil jedermannregieren wollte. Alles artete in Zänkereien aus, und einer der

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