FITZ - MORITZ
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„ ßeres Beispiel von der Geringschätzung des Geldes gegeben.„Er hatte in seinem Aufwande eine Bescheidenheit, die ihn in„Wohlstand hatte setzen sollen; denn er machte nie einen unnö-„thigcn Auswand. Und dennoch kam er immer zurück, weil er,„ungeachtet seiner natürlichen Frugalität in seinen Commandv's„vielen Auswand machte. Alle Englische und Irländische arme„Familien, welche mit jemanden von seinem Hause verwandt„waren, hatten eine Art von Recht, sich bei ihm einzuführen;„und es ist eigen, daß dieser Mann, welcher in seine Armee eine„ so große Ordnung einzuführen wnßte, dessen Projette alle so„sehr berechnet waren, von allem dem nichts hatte, wenn es„aufsein eigenes Interesse ankam. Er gehörte nicht unter die» „Zahl derjenigen, die sich bald über die Urheber einer Unannehm«„ lichkeil beklagen, und bald ihnen zu schmeicheln suchen. Er„ging zu dem hin, über den er sich zu beklagen Ursache zu haben„glaubte, sagte ihm die Meinung seines Herzenö darüber, und
„damit war es gut.-Nie hat etwas den Zustand, In
„welchem sich Frankreich bei Türenne's Tode befand, best„scr dargestellt, als die Bestürzung, welche die Nachricht von„Berwicks Tode verursachte. Beide hinterließen unterbro-„chene Plane; beide eine Armee in Gefahr. Beide beschlossen„ihr Lebcri durch einen Tod, welcher mehr als ein gemeiner Tod„interessiert. Beide besaßen jenes bescheidene Verdienst, welches„nian gern liebt, und gern bedauert. Er hinterließ eine zärtliche„Gattin, welche ihr übriges Leben in Trauer um ihn zubrachte,„und Kinder, die durch ihre Tugenden eine bessere Lobschrisr auf„ihren Vater waren, als ich zu verfassen fähig bin.« (Oeu-vres posthumes de Montesquieu, pag. zz% & suiv.) Man sehedie Memoires de Barwick, z vol. in 12, von! Abbe' äe Mar-gon.
FITZ-MORITZ (James), ein unruhiger und rebellischerGeneral, wollte 1597, wahrend der Stürme, welche die Catho-likcn von Irland unter Elisabeths Regierung verursachten,eine Revolution in England erregen. Er hatte sich in den Kopfgesetzt, die Königin, es koste was es wolle, vom Throne zu stür-zen, und wandte sich deßhalb anfänglich an Heinrich III. Königvon Frankreich, und an die Guises, um Truppen von ihnen zuerhalten, und versprach ihnen, England und Irland unter ihreBothmaßlgkeir zu bringen. Als sein Plan an diesem Hofe alsder Traum eines überspannten Gehirns verworfen worden war,leistete er darum auf seine stolzen Ideen noch nicht Verzicht: er