FLACCUS
FLAMBL
s;6
O fer et medica, 1742 in 4 •
Lecons de Chymie de l’Univerfiti de Montpellier , 1750 in r*.
Tractatus de Febribus , /74- rn /2. ein vortreffliches Werk,das '757 in das Französische übersetzt wurde.
TraBa tus de Phyfiohgia, /750 in 12.
Mehrere Dissertationen über verschreSene medicinischeGegenstände.
FlzcS war ein sehr großer Arzt, und der Hippo erat vonMontpellier, und verband mit sehr ausgebreiteten und mannig-faltigen Kenntnissen eine große Einfalt der Sitten, dir. Ettövegab 176z in 8- eine Lebensbeschreibung von ihm heraus.
FLACCUS. Man sehe den Artikel VALERIUS FLACCUS.
FLAClUS ILLYRICUS. Man sehe den Artikel FRANCO
WITZ.
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FLAMEL (Nicolas), ein guter Mahler, Dichter, Phi-losoph und Mathematiker, von Pontoise gebürtig, lebte altSchriftstellcr zu Paris. Er war von Geburt ohne Vermögen,und erschien auf Einmahl als ein in seinen Verhältnissen reicherMann. Er harte nur für Unglückliche Reichthümer; unterstützteWittwen und Waisen, stiftete Hospitäler und baute mehrereKirchen wieder auf. Na ude' schreibt seine Reichthümer, dienicht so beträchtlich waren, als mau sagt, der Kenntniß zu, dieer von den Angelegenheiten der Juden hatte, und setzet hinzu,er habe, als sie 1594 aus Frankreich vertrieben wurden, undihre Güter dem Könige anheim fielen, mit ihren Schuldnern umdie Hälfte ihrer Schulden tractiert, und ihnen versprochen, sienickt anzugeben. Diese Erzählung wird aber von St. Foix im1. Bande seiner Essais für Paris sehr gründlich widerlegt.
Pauk LucaS, der lügenhafteste aller Reifebefchreiber, er-zählt in vollem Ernst, ein gewisser Derwisch hab' ihm versichert,Flamel sei nicht gestorben, man hab' an seiner Statt ein StückHolz begraben, und er habe sich zu der Zeit, als er selbst schrieb,in Indien befunden. Welch ein RomanFlamel starb zu Pa-ris , und würd' auf den Gottesacker <ie« Saitns Innocens begra-ben. Was die Quelle seines Reichthums anlangt, so ist zu glau-ben , daß er ihn der Kenntniß von den Grundsätzen des Handeltverdankte, zu einer Zeit, wo sie die ganze Welt nicht kannte.Er lebte noch im Jahr 1399. Man sehe über diesen sonderba-ren Mann
L’Hisioin