FLAMEN
FLAMINIO
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JL’Hiftoire critique dt Nicolas Flamel & dt Pernellsfa femme, recueillie d'ASes andern, qui purifient I'origi-ne & la midiocrite dt hur fortune ; d Paris chez Dt-fprez, 1761, in ia. Dieses Werk ist vom Abbe' Dil»lain.
Man schrieb dem Flamel fälschlich ein
Sommaire philoföphiqut, en vers , 1561 in g.
und einen
Traiti dt Ja Transformation des M/taux, 162g in g,zu. Mit diesen beiden Büchern wurde zusammen gedruckt
Explicatiori des Figures hieroglyphiqves que mit Flamel auCimetiere des Innocens, Paris töga m 4.
FLAMEN (Albert), ein Niederländischer Kupferützer,der um daS Jahr 1650 lebte. Man hat von ihm Landschaften,Aussichten, Thiere, Nögel, Fische u. s. w. jede Gattung inkleine Sammlungen abgetheilt, ferner zwei Sammlungen vonSinnbildern in l 30 Blattern, alles von seiner eigenen Erfin-dung. Die Vögel find nicht sonderlich; hingegen hat man keinebessere Fische in der Kunst auszuweisen. Man siehet Zeichnn»,gen von seiner Hand , welche die >Dtadt Paris vorstellen.
FLAMEN (Anshelm), ein Bildhauer von St. Omer inArioiö, lernte bei Caspar Marcy. Er arbeitete zu Pa-ris, wo er 1701 Professor der königlichen Academie ward, undstarb daselbst 1717 im 70. Jahre seines Alters. Man findet inden Tuillerien die Gruppe Orithyja und Boreas von ihm.
FLAMINIO (Antonio) , ein Sicikianischer Litterator, wargegen den Anfang des 16. Jahrhunderts Professor der schönenWissenschaften am Collegium zu Rom. Er liebte das eingezo-gene Leben so sehr, daß er die Gesellschaft der Gelehrten undNichtgelehrten gleich sehr vernried. Er sah und sprach nieman-den , und wollte niemanoen sehen und sprechen. Er trieb diesedüstere Laune selbst sp weit, daß er keine Bedienung haben woll-te, und höhlte sich sein Essen im Gasthofe selbst. Der Wirth,der ihn in 3 Tagen nicht gesehen hatte, drang durch ein Fensterim Garten in sein Zimmer, und fand ihn todt unter seinen Bü-chern. Er hat Episteln und zwei BücherD* excentricis, epicyclis tt absidibus
geschrieben.
flami-