Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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tern gezogen hätte, rim ihn auf den bischöflichen Stuhl zu sehen,und halle die Unklugheit, ihm sein Befremden merken zu lassen»»Mit dieser Arr zu denken," antwortete ihm der Bischof vo»Ni--meö, »würden Sie, wie ich sehr fürchte, noch Lichter ziehen, wenn»Ihr Vater ein Lichtzreher gewesen wäre." Man erzählet .nich,der Marschall de la Feuillade hab' ihm eines Tages gesagt!"Gestehen Sie nur, dafi Ihr Barer sehr erstaunen würde, wenn»er sahe, was aus Ihnen geworden ist." — Nein, ant-wortete Flechier, »denn man hat nicht den Soll» melr»nes Vaters, sonder» mich zumBiscdof gemacht.

Flechier hatte einige Zeit vor seinem Tode eilten Traum, derfür ihn ein Vordere seines nahen Endes war» Er befahl auf derStelle einem Bildhauer, eine sehr bescheidene Zeichnung zu sei-dem Grabmahl zu »rächen, denn er fürchtete, Dankbarkeit oderEitelkeit möchte seiner Asche ritt allzu merkwürdiges Denkmahlcrrichtkn. Der Künstler machte zwn Zeichnungen; aber dieNeffen dcS Prälaten hinderten ihn, ihm dieselben vorzulegen,indem sie, wenn es möglich wäre, vvm Geiste ihres Dbcimseine für sie peinigende Idee zu entfernen suchten. Flechier be-klagte sich über diese Säumniß, deren Ursache der Künstler nichtverheimlichen konnte. »Meine Neffen," antwortete der Prälat,»thun vielleicht, was ihre Pflicht ist; aber thun Sie das, war-»um ich Sie gebeten habe." Er besähe die beiden Zeichnungen,wählte die bescheidenste aus ihnen, und sagte zum Künstler:»Fangen Sie sogleich an, denn es ist hohe Zeit.«

Er starb wirklich kurze Zeit darauf, den 16. Februar 1710, zuMontpellier, beweint von den Catholrke», bedauert von denProtestanten, und für seine Mirbrüder ein würdiges Muster desEifers und der Wohlthätigkeit, der Einfalt und Beredsamkeit.Dieß sind die Ausdrücke des Herrn von Alembert. Flechier ver-ließ den Armen mehr den 22.000Thaler. Der Abbe' du Farryhielt feine Leichenrede. Die Französische Akademie hatt' ihnnach Godeau's Tode zum Mitglied angenommen. Er bildetenach dem Muster dieser Gesellschaft die zu Nimeö, deren Mentorund Vater er war.

Man hat von ihm:

1) Oeuvres mtle'es, en vers & prüfe, in iä.

Seine Lateinischen und Französischen Verse wurden mit Rechtgelobt; die Gedanken derselben sind fein, die Ausdrücke glücklichund gut gewählt, und der Rythmus ist harmonisch.

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2) Die