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FONTE
FONTENAY
Eine
Sammlung Ver Bullen nnv Lanonisakionen , von Io»hann XV- bis aufBenedict XIII. 1729, in Folio in La-teinischer Sprache.
Eine
Litterargefcbr'chte von Jlquilefa, Rom »742, in 4. in La-teinischer Sprache. Ein Werk, das nach dem Tode desVerfassers herauskam, und voll von heiliger und profanerGelehrsamkeit, guter Critik u. s. w. ist.
Man muß ihn von Jacob F 0 n t a n i n i, dem Verfasserder
Historia obsidionis Rhodi
unterscheiden.
FONTE -MODERATA, eine Venezianische Dame, 1553geboren und 1592 gestorben, harte ein so glückliches Gedächtniß,daß sie eine Reoe, die sie einmahl gehört hatte, Wort für Wortwiederhol)!«. Man hat von ihr verschiedene Werke in Versenund Prosa. Die bekanntesten sind ein Lobgedicht auf das weib-liche Geschlecht, unter dem Titel:
II merito deik Bonne, Venezia 1600 , in und
IlFioridoro, ein Gedicht in iz Gesängen, Venedig 1581,in 4.
Fonte - Moderata ist ein Beiname, den sie sich selbst gab: siehieß eigentlich Modesta di Pozzo di Zorzi, und waran einen Venetiauischen Edelmann, Namens Filippo Giorgiverheirarhet. N ic0l0 Doglioni beschrieb ihr Leben.
FONTENAY (Jean baptiste Blain de), ein vor-trefflicher Frucht-und Blumenmahler von Caen, 1654 daselbstgeboren, lernte bei I. Baptista Monnoyer. Er arbei-tete für den König, und erhielt nebst einer Pension eine Woh-nung in den Gallerten des Louvre. Er mahlte viele Cartons fürdie Tapetenmanufacturen der Häuser Gobelins und Chaillot.Seine Blumengefäße und Früchte sind unvergleichlich; seine flie-genden und kriechenden Jnsecten scheinen ganz belebt. DieFrüchte und Blumen behalten ihre frische Farbe und Schönheit,uns man siehet den Than mit seinem durchscheinenden Glänzedavon abfließen. Dieser Künstler ward 1687 ein Mitglied derköniglichen Akademie, und 1699 Rath derselben. Er starb 1715
zu