Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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FOUCQUE?

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känae, und wird für eine der schönsten in ganz Deutschland ge,halten. Man bemerkt in einem Bogen derselben die in Stti«geh« ene Statue des Baumeisters.

FOUCQUET (Nicolas), Marquis bcti Belle-Jsle, Sohn |eines Staatsraths» wurde 1615 geboren. Seine Mutier, Ma-ria von Meaupeou, eine Dame von ausaereichi<eter Gottes-furcht und einer außerordentlichen Wohlthätigkeit gegen Arme,und die i68x in ihrem 91. Jahre starb, wurde allgemein als dieMutter der Armen angesehen, unter welche» sie Geld und Arz-neien austheilen ließ. Sie ist Verfasserin einer sehr allgemeinverbreiteren Sammlung, die unter dem Titel

Leichte -Hausmittel, ''

in 2 Banden in 12, eristieret. Nicolas Foucqnet, ihr Sohn»gab schon von seiner frühesten Kindheit an gar nicht zweideutigeMerkmahle seines Geistes zu erkennen. Er wurde in seinem20. Jahr zum Snxplikcnweister, und zumGencralprocuralor desParlements zu Paris in seinem 35. Jahr gemacht. Die Stelle >eines'Surmtendanten über die Fmanzen wurde ihm 1653, ineinem bonpuncr übertragen, wo sie durch bürgerliche und aus- 1markige Kriege, und durch die Verschwendung Mazarins er-' :

schöpft waren. Fo ucqu et hatte sie zu Rath halten sollen;er ve> schleuderte sie, uno bediente sich des öffentlichen Geldes,wie seines eigenen. Er wen etc gegen 36 Millionen jetzigenGeldes auf, um seinen Pallast zu Va,uc aufzuführen. SeinePlünderungen des öffentliche» Schatzes, der Lärm, welchen derFestungsban zu Belle-Isle machte, die Idee, welche man demKönige beibrachte, a's wollte er sich zum Herzog von Bretagne«nd den umliegenden Inseln machen, und als suchte er sich durchseine Verschwendungen eine Parkei zu schaffen; die Versuche,die er auf das Herz oer Mcwam de la Vaüi're gemacht hakte,alles diente dazu. LudewigXIV. gegen seinen Minister zu reitzen.Man zog ihn a f eine ^ch ane Art nach Nantes, und arretierteihn den 7. September 1661* Fourquek hatte unvorsichtigerWeise einige Zeit zuvor seine Stelle als Generalprocurator re-signiert. Sei» Prozeß wurde ihm durch eine Commission ge« ,macht, die ihn 16 f g z» einer ewigen Verbannung verurrheilte,welche in ein ewlaes Gefängniß verwandelt wurde. Er wurdein die Citadelle zu Bignerol eingeschlossen, und hier starb er, nachder allgemeinen Sage, <6go. Einige Schriftsteller behaupten,tt sei im Schovß seiner Familie gestorben, von allen vergessen, jnachdem er eine so große Rolle gespielt hatte. Bon allen seinen !

Freunden,