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stille gefangen gesetzt. Er ward wieder daraus entlassen, umnur einige Zeit über auf seinen Gütern im Erst'!.zu leben. Erarbeitete hier in der Stille der Einsamkeit an seiner gänzlichenRechtfertigung. Er erschien wieder bei Hefe, »nd von diesemZeitpunct an wurde er mit Würden, Gluck, Kunst undGnade überhäuft. Er wurde 1731 zum Genera! - Lieutenant,und 1733 zum Gcuvemor der Stadt und des Landes Metz ge-wacht. Der Krieg brach jetzt aus; er erhielt vaö Commandoüber ein Corps welches an der Mosel agieren sollte, und be-mächtigte sich der Stadt Trier. Nachdem er eine der Hauptrol-len vor Philippsburg gespielt harte, commandierte er bis ausEnde des Feldzugs die Truppen in Deutschland. Er begab sichdas folgende Jabr 1735 nach Versailles, nicht sowohl, denHeiligen Geistes-Orden, weichen der König ihm zuerkannt hatte,zu empfangen, als vielmehr in der Absicht, von Lenz Cardinalvon Flcnry zu Rakbe gezogen zu werden. Die kriegsü!,,endenMachte darren sich seil dem Anfange des 17 3. Fahreö viel mitI Friedensnnterhandlungen beschaff,igt. Belle - Ivle befummle! den Cardinal dazu , daß er sfinr Ansprüche auf Lothringen nicht1 aufgab. Dieser Held, der sich nun wieder selbst zurück gegebenwar, wendete die Muße, die ihm der Friede gewährte, dazu an,
! daß er seine Memoiren über die Lander, die er durchreiset war,und über verschiedene Theile der Negierung, schrieb, Ihm ver-dankte man fast alle militärischen Dispositionen, die 1737 be-kannt gemacht wurden. Man brauchte Um fast in allen Angele-genheiten. Das Zutrauen, das der Cardinal von Flem» inseine Talente setzte, war so ur.begranzl, daß, alS der Graf seinVerlangen, an einen der ersten Höfe als Gesandter geschickt zu! werden, zu erkennen gegeben harre, der Cardinal ihm die Ant-| worlgab: »Ich werde es zu verbürcn wissen, daß Sie nicht
; »von mir entfernt werden; ich bedarf nur zu sehr jemanden,
»dem ich meine beunruhigenden Verhältnisse anvertrauen kann.«Am Jahr 1741 würd'er mir dem Titel ciyeö Marschalls vonFrankreich beehrt, und das Volk unterließ nicht, ihn insatvrischen Liedern durchzuziehen. Der Marschall von Belle-| Jsle verachtete seinen platten Witz; und wenn ihn seineSchmeichler gegen die Liederdichter aufbringen wollten, erwie-derte er kalt: »Ich würde mich selbst diesen Vcrsmachern gleich»stellen, wenn ich so klein sein könnte, mich über ihre Bons-»mots zu ärgern.« Der Cardinal von Fleury ließ ihm mehrGerechtigkeit wiederfahren, indem er zu ihm sagte: »Mein"Herr Marschall, der Stab, den Ihnen der König heute zu
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