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„übergeben geruht hat, wird in Ihren Händen keine müßige„Zierde sein." Als der Tod des Kaisers Carls VI. das Kriegs,feuer wieder angefacht halte, wurde er bevollmächtigter Gesand-ter bei der Versammlung der Reichsstände zu Frankfurt, wo die ,Wahl Carls VII. entschieden werden sollte. Die Pracht, in ^welcher er bei dieser Gelegenheit erschien, wird noch lange imAndenken bleiben; er schien mehr einer der erste» Wählenden,
«ls ein Gesandter zu sein. Er hatte alle Stimmen gewonnen,und alle Negotiakionen geleitet/ Der König von Preußen, vonallem, was vorgegangen war, unterrichtet, konnte sich nichtenlhalten» mit Verwunderung auszurufen: „ Man muß geste-„ hen, daß der Marschall von Belle, Jsle Deutschlands Gesetz,„gcber ist " Daß Carl VII. zum Kaiser erwählt und gekröntwurde, war zum Theil sein Werk. Dieser Monarch hatte eini-ges Glück, das aber großes Unglück nach sich zog; dieFranzosen wurden von den Preußen, und in der Folge von denSachsen verlassen. Der Marschall von Belle - JSle fand sich inPrag eingeschlossen. Er mußte diesen Platz räumen, und dieseOperation war nicht leicht Er besiegte alle Hindernisse, undder Rückzug geschah am Ende deö Jahres 1742. Auf dem drillten Marsche würd' er von dem Fürsten von l'obcowitz erreicht,'welcher an der Spitze eines Cavaleriecorps oberhalb einer Ebene ^erschien, wo man eine Schlacht liefern konnte. Der Fürst kielt«inen Kriegsrarh, in welchem beschlossen wurde, ihm den Rück-zuq abzuschneiden und die Brücke über die Eger abzuwerten,über welche die Franzosen sich zurück ziehen mußten. Der Mar-schall von Belle-Jsle wählte einen Weg, welchen er in jeder an-dern Jahreszeit vergeblich würde versucht haben; er ließ seineArmee über aefrorne Sümpfe gehen. Die Kalte war der fürch-terlichste Feind; wehr als 820 Soldaten kamen vor Kälte um; >kirrer von ven Geißeln, welche der Maischall von Belle-Jsle jmit sich aus Prag genommen hatte, starb in seiner Kutsche. .Endlich kam man nach einem Marsch von 38 Meilen den 26.December zu Eger an. Denselben Tag machten die Truppen,die zu Prag zurück geblieben waren, und deren Zahl sich auf .Zooo Mann belief, wovon ein Drjttheil krank war, durch dieUnerschrockenheit des von Cheverr, der in der Stadt ge,blieben war, um zu commandieren, eine ehrenvolle Capitulatiori.(Man sehe den Artikel CHEVERT.)
Unterdessen begab sich der Marschall von Belle - Jsle nachFrankfurt, wo ihn Kaiser Carl VII. der ihn schon zu einem
Fürsten