FOULON
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waren belehrend; er wußte mit Richtigkeit zu sprechen und er«zählte eine Tatsache sehr gut. Nüchtern geboren liebte er we-der daö Spiel noch die Tafelt aber nian kann es nicht bergen,daß er viel Neigung gegen das schöne Geschlecht hatte. Ver-möge seines Testaments erhielt der König alle die Güter, die erals Tausch für Belle Jsle erhalten hatte, mildem Beding, daß erseine Schulden bezahlen sollte, welche beträchtlich waren. che-vrier hat daö politische Testament dieses Mannes vomMilitär heraus gegeben, wo sich einige gute Gesichtspunktefinden.
Der Marschall von Belle-JSle hatte sich Zweimahl vermahlt.Er hatte aus seiner zweiten Ehe mit Marie Casimire ThcreseGenevieve Emanuelle von Betbune, einen einzigen Sohn, Lu-dewig Marie, der den 27. März I7Z2 geboren wurde. Diesererhielt den Titel eines Grafen von Gisvrs und blieb 1758 beider Armee am Rhein. Dieser Herr, der würdige Sohn eineserhabenen Vaters, machie seinen ersten Feldzug in der Provence.Nachdem er sich in der Grafschaft Nizza ausgezeichnet hatte,würd' er zum Obristen des Regiments von Champagne ernannt.Er that Wunder seiner Tapferkeit bei der Affare von Hastcnbeck.Der König, welcher sein Verdienst erkannte, stellte ihn an dieSpitze der Carabiniers, eines Corps, das sich seit geraumerZeit durch seinen Muth und seinen Erfolg ausgezeichnet hatte.Dieser Vortheil entschied an dem unglücklichen Tage bei Crcveltsein Unglück. Eifersüchtig, zu siegen, warf er sich an die Spitzeseines Corps, um aus den Feind einzudringen; aber diese mmh-volle That kostete dem Grafen von Gisors das Leben. Derjunge Held war nicht in jener Weichlichkeit erzogen worden,welche aus den Französischen Großen verzärtelte Weichungemachte. Er stand früh um 4 Uhr auf, ließ sein Regiment alleTage exercieren, und gab das erste Beispiel der guten Ordnungund einer guten Mannszucht.
FOULON (Wilhelm) Gnaphaeus , ein LateinischerDichter, im Haag geboren, starb 1568 zu Horden in Frießland,wo er Bürgermeister gewesen war, im 7;. Jahre seines LebenS.Er machte Comödien, die ziemlich platt waren, aber da sie nichtganz gemein sind, so werden sie noch von einigen Neugierigengesucht. Man hat von ihm:
Martyrium sso annis Pi fleri i , Lepden 1649 in Z,
Hypocrisis,^ tragi-comoedia, 154.4. in £•
Mifo-