FRERON
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Akademie der schönen Wissenschaften verbreitet. Am meistenreihen diejenigen die Neugicr, worin er die Lpdische und Chine«fische Chronologie aufgeklart hat. Von ihm sind auch
Prefaee , die Notes
vnd ein Theil der Uebersetzung eines Spanischen Romans, derden Titel führt:
Tyran le Blanc, a vol. in ta.
Einige frivole lcverke, welche er geschrieben hatte, um sichvon gelehrten Arbeiten abzuspannen; die aber weisen Lesernweniger Unterhaltung gewahren werden.
Freret harre eine ausgebreitete Litteratur. Er kannte die Oeco-nvmie und die Intrigue fast aller Stücke der verschiedenen Eu-ropäischen Theater. (Man sehe den Artikel MAFFEI.) SeinGedächtniß war gränzenlos, sein Vertrag geordnet und ftln;aber es war mit diesen Eigenschaften bei ihm ein Hang zu son,derbaren Meinungen verbunden. Er starb 1749.
FRERON (Elie Catharine), zu Qjiimber 1719 gebo-ren , zeigte schon früh Talente. Er ging in die Jesniterschule,um sich daielbst zu vervollkommnen. Er besuchte einige Mahldas Collegium Ludewig des Großen mit Nutzen. Der PaterDrnmoi und Bourgeant leiteten seine Studien, und flöß-ten ibm Geschmack an der schönen Litteratur ein. Einige Ver»drüßiichkeiten nöthigten ihn, die Jesuiten 17^9 zu verlassen.Hierauf half er dem Abbe' des Fontaincs an seinen
Blättern
arbeiten, und gab in der Folge ein kleines Journal unter demTitel
Leitres de Mad. la Comtesse, in 13. 17+6
heraus. Diese Gräfin war das Organ der Vernunft und deSguten Geschmacks, und sie drückte sich eben so geistvoll, alswitzig aus. Er hatte in diesen Blfttern das Ansehen mehrererschönen Geister nicht geschont, und sie hakten C-evir genug, sel-bige zu unrcrorücken. Sie erschienen >749 von neuem uiiter ei-nem andern Titel. Gleich zu Anfang dieses Jahres machte Fre«rvn seine
Lettres für quelques Berits de te tems
bekannt, welche eure eben so 'ebhaft geschriebene als beißendeCrilik enthielten, und einem großen Theil der Schriftsteller nicht
minder,