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FRERET
und in denjenigen Hülfsmitteln, durch welche seine nachmahligeWerke so acschayt -vmden, unterwiesen. FrereS hatte Ge,nie; seine Ieichnung ist zierlich und voller Feinheit, aber in demKolorit war er nicht allzu glücklich. Man verwahret seine Zeich-nn»,gc» sel,r sorgfältig in den Sammlungen der Liebhaber. Vonsean >> bistvrische» Gemählden siehet man in dem fürstlichen Lrist-fts loste von Honslaarsdvk und auf dem Ratbhanse seaier Ge-hurksstadt. Er starb 1693 im 50. Jahre seines Alters.
FREKET (Nicolas), wurde r6F8 zu Paris geboren undhaue einen Parlewentö - Procurator zum Barer. Er wurdeans Gefälligkeit gegen feine Familie Advocat. Aber er konntedem e.tsttib eines Advocaten keinen Geschmack abgewinnen, unddie Natur hatte ihm fast alles Talent dazu versagt. Er verließdenselben, um sich wieder der Geschichte und Chronologie zu wid-men, fü> die sich seine Leidenschaft schon vorher entschieden hakte.Die 's'cademie der Inschriften nahm ihn in siineni 25. Jahre alsMirg'aed auf. Seinen Eintritt >» dieselbe begleitete er miteinem
Discours für l'Origine des Francois,
der gelehrt, aber auch voll gewagter Ideen ist, und verbundenmit dem nnbedachksamen Borschlag über die Angelegenheit derPrinzen mit dem Regenten ihn in die Pastille brachte. Baylewar fa>k der einzige Schriftsteller, den man ibm znr Aufheite-rung im Ge angnisi gab; er las ihn so viel Mahl, daß er ihnfast auswendig wußte. Die Gru»dsatze dieses Sceprikers präg-ten sich seit dieser Periode seinem Geiste gänzlich ein. Man em-pfindet dieß nur zu sehr, wenn man seine Blicke auf die
Leiires de Thrafibule a Leucippe,
und auf das
Examen des Apologistes du Christianisme , 1767 in 8.
richtet, c n nachgelassenes Werk, das nicht weniger verwegen,als das vorher ehende ist. Frerel widmere sich, da er.seineFreiheit zurück erhielt, wieder ganz seinen allen Studien.
Man verdankt ihm mehrere
Memoires,
worin er sehr tief geschöpfte Gelehrsamkeit an den Tag legt undisr'ch a ' die schwierigster! Untersuchungen wagt. Sie sind in denverschiedenen Banden der Sammlung der Verhandlungen der
Academie