Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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*€ 'AS SION

Als Gassion seinen Wohltäter verkehren hatte, ging er beglei-tet von seinem Regiment nach Frankreich zurück, mit welchem*r in Lothringen zur Armee des Marschalls dc la Force stieß.Sein Name verbreitete Schrecken-über die feindlichen Armeen;rr schlug in Z Treffen 1400 Mann, nahn, Charmes, Neuschatelnnd andere Platze ein. Die folgenden Jahre sahen ihn mir Ruhmin dem Treffen bei Ravon, Lei der Belagerung von Lok, bei derEinnahme-von Hesdin, bei dem Treffen bei St. Nicvlas und bei»er Ervbenmg von Aire erscheinen. Aber einer der Platze, woti sich am meisten auszeichnete, war Rocrvi. Der Prinz Con-de', der ihn vor der Schlacht um Rath gefragt harre, machtees sich »lir Pflicht, die Ehre des Sieges mit ihm .zu theilen,ißd der Eroberung von Thionville gefährlich verwundet, erhielt«r 164z zur Belohnung feiner Thaten, den Marsthallsstab vonFrankreich. Im folgenden Jahre würd' er znm General-Lieu-tenant der Flandrischen Armee, welche Gaston Herzog,vonDrleans commandierte, -erklärt.

'Gassion fuhr fort, Oei der Belagerung von Grevslingen, beilder Eroberung des Fortö Mardick, der Städte Linck, Bour-bvurg, Bethüne, Saint-Betraut, Courtrai, Fürnes und Dün- .Archen Beweise seiner Tapferkeit zu geben. Bei Der Belagerungvon Leus erhielt er 1647 einen Flintenschuß, starb 5 Tage dar-auf zu Arras, und wurde als ein guter Staatswanu, und gro,ßer, unermüdlicher, .eifriger -und furchtloser General allgemeinbedauert.

'Er fand fast nichts unmöglich. Als man dem Cardinal Ri-chelieu einige Schwierigkeiten entgegen fetzte, antwortete er,Gassion würde sie schon heben. Er sagte eines Tages auf eineverbindliche Weise zu diesem Helden': «Ich für meinen«Theil halte viel auf ein WagstÜck, und kenne„seinen ganzen Werth.« Ein Officicr stellte dem Gasision die unüberwindlichen Schwierigkeiten einer Sache vor, dieer unternehmen wollte. «Ich hab' in meinem Kvpf,"antwortete dieser General, «und trag' an meiner Seite«etwas, womit ich diese angeblicheAnmöglichkeit«schon übersteigen will."

Gassion war nie verheirathet gewesen; er soll in Beziehungdarauf gesagt haben: «Ich schätze das Leben nicht ge-«nug, um es jemanden mitzutheilen; eine Antwort,welche man auch andern spätern Kriegshelden zuschreibt. Gustav

redete