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Pitaval, der plumpste unter den Schriftstellern, glaubte ' derfeinste und witzigste zu sein, und verbarg diese seine Meinungnicht. Er beschmutzte seine Sammlungen mit Bynsmots, nurftmen faden Spaßen, mit seinen nnd feiner Frau Versen, imdselbst mit niehrern kritischen Bemerkungen über die MeßtenSchriftsteller; über seine Feder war eben so wenig fürchterlich,uls sein Degen. M. de Gersault brachte seine 20 Bande derCauses celebres in einen einzigen, unter Dem Titelt
Faits des Causes celebres .ei.interessantes. Die Evpie ist IN Anst-chung des affertierren und mcdrigen Sryies dem Originale»ähnlich, aber darin verschieden, daß beide Reducieren in Die-entgegen gesetzten Enreme gefallen sind. Der abgeschmacktePitaval -ist zu weitschweifig, und sein Abbreviaeor zukurz. Der Advccat d.e la Ville gab eine Fortsetzung an.4 Duodezbanden heraus,
GAZA (Theodorus), einer von denen gelehrten Griechen,'welche nach der Eroberung von Constantinvpel die Künste Grie-chenlands nach Italien verpflanzkeu, war von Tbessalvnich. »Erfand im-Cardinal Bessarion einen eifrigen Beschützer, derihm ein Benefiz in Calabrien verschaffte. Der erlauchteGrieche lernte das Latein so-gut und so geschwind, daß er dieJtalianer selbst auf die Schönheiten dieser Spräche aiifmerksammachte. Er starb zu Rom 1475, in »einem Alter vor, 80Jahren,
Man sagt, »er sei nach Rom gegangen, nm dem Papste Sir-ius IV. einige von seinen Schriften vorzulegen, mnd -der Papsthab' ihm dafür-nur ein sehr maßigesMeschenk gemacht. Gazahab' es aus Verdruß in die Tiber geworfen, -und im Jörne .ge-sagt, die Gelehrten brauchten sich nicht -erst dieMühe zu nehmen, nach Rom zu gehen, weil da-selbst der Geschmack -so verdorben wäre, daß diefettesten Esel den beßten Waitzen nicht möchten.
Man fiat von ihm eine
Lateinische Uebersetzung der (Beschichte der Thiere vonAristoteles. Eine der -ersten Ueberfetzungen, worin ma^den Geist Des Griechischen Philosophen -erkennen konnte^der durch die Araber -und die Scholasiiker in den Jahrhun-derten der Unwissenheit gänzlich entstellt worden war.
Eine
Griechische Grammatis , 3540 in 4,