GELLIUS
GELON
489
feg, den seine Werke dieser Gesellschaft brachten, als der Wie»Hersteller derselben betrachtet. Die vorzüglichsten sind: 1) Dia»logen nach dem Muster des Lucian ; sie gefielen durch eine rei-zcnde Naivetät sehr. Es wäre zu wünschen, daß der Verfasserdie Wollust durch einen etwas weniger durchsichtigen Schleiergezeigt hätte. Sie führen den Titel:
Capricci dtl Bottajo, Firenza 154p — /jj/ in g.
Sie wurden unter dem Titel:
Piscours faniafliques dt Justin Tonntlier , par Ci, de Ker~-quißnen, Paris 1575 in 16.
ins Französische überseht.
2) La Circe, sie wurden auch aber ziemlich schlecht ins Fran«zösische übersetzt , i6go in 12.
3) Line gute Italiänische Uebeesetzttyg von der Latei-nischen Abhandlung des Porgio über die Farben.Florenz 15 5.1 in g,
4) Zwei (Tomoöien, La Sporta und L'Errore.
Gelli starb 1563 in einem Alter von 64 Jahren.
GELLIUS. Man sehe den Artikel ZULUS GELLIUS,
GELMI (Giovanni Antonio), ein Dichter von Verona»blühte im 16. Jahrhundert. Er gab Italiänische Sonncts undandere Gedichte heraus, worin man einen feinen und zarten Ge-schmack bemerkte.
GELON , Sohn des Dinomenes, bemächtigte sich im Jahre484 vor Christi Geburt-der Obergewalt von Syracus, nachdemer seinem Bruder Hiero die Stadt Gela abgetreten hatte.Dieser Usurpator hatte die Eigenschaften eines Helden und dieTugenden eines Königs. Er erhielt, bei Himera einen wichtigenSieg über die von Hamilcar commandierten Carthaginenser»
Anstatt daß ihn das Glück stolzer gemacht hätte, macht' esihn vielmehr santter, leutseliger,, menschlicher. Er ging unbe-waffnet in die Versammlung der Syracuser, rechtfertigte seinBetragen, und wurde 47c) vor Christi Geburt zum Könige er-wählt.. Er starb nach einer siebenjährigen Regierung, mid wurdewie ein Vater beweint. Man errichtete ihm ein prächtiges Denk-mahl, von neun Thürmen von einer erstaunlichen Höbe umge-ben. und erwies ihm Ehrenbezeugungen, die man damahlsden Halbgöttern brachte.
' GEMINUS,