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GENE Si US
GENEST
Eine Ausgabe der
Werke des Grigenes, die durch die der Benedidtmer ganzverdunkelt wurde.
Einige *
Polemische Schriften.
Beleidigungen waren seine Gründe. Er mahlte alle die, welchenicht wie er dachten , mit schwarzen Farben. Wenn ihm seineWerke ewigen Ruhm erwarben, so würd' er durch seine Heftig-.teil gegen Fürsten und Schriftsteller verdunkelt..
GLNL8M8 <JvE>«vs), ein Griechischer Geschichtschreirder, blühte vor den, Jahre 959, und hatte auf Befehl des Kai,scrS Constantinus Porphyrogeneta
De rebus Vonfiariiinopolitanis a Leone Armenio aci JJafiiiumMacedonem ■ libros quatuor
geschrieben, die endlich aus der Leipziger Universitätsbibliothekzum Druck gekommen find. Sie erschienen J733 zu Venedig inFolio, mit eitver Lateinischen Uebersctzung >uitd Anmerkungen vonStephan V e rgler.
6ENE8T (Gu a rlks Claude V, i'6;6 zu Pariö gebore».,Harre diesen ähnlichen Zug mir Socrates, daß seine Mut-ter eine Hebamme war. Er verlor schon in seiner Kindheit sei-nen Vater, und dachte nach Indien zu geben, sein Glück daselbstzu suchen. Kaum war er aus der -hohen See, als ein EnglischesSebiff kam, ihn wegnahm und nach London führte. Er halfsich in England dadnrel) sorr» daß er die Kinder eines Landedel-mannS im Französischen unterrichtete; da ihm aber dieses Lebennicht gefiel, kehrte er nach Frankreich zurück. Durch den Schutzdes HerzogS Don Dieners mid von Pelisfvn ward er beiDemeisclie de Blois, die sich nachher mit dem Herzogvon Orleans vermahlte, als Lehrer angestellt. In der Folgewind' er zum Abbt von St. Dilmer ein am,r, ward Nünoseniercrder Herzogin von Orleans, seiner Eleve, Secretar der Befehledes Herzogs dü Maine, Mitglied der Französischen Acadenne,und starb >719, i» einem Alter von 84 Jahren, zu Paris.
Der Abbt Genest hatte liebenswürdige Sitten und ein edel-niüthjges Herz. Ein Hvfmann, einfach »nv wahr, ohne Affcc-tsltion , wußts er den Vornehmsten und Feinsten zu gefallen.Seine Tugend'zeigt sich in allen seinen Werken, und gefallt nochWehr, als sein Genie. Die vorzüglichsten find;
Principes