GENEBRARD
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er über der Arbeit eingeschlafen war. Er hatte ausgezeichneteSchüler, und der H. Franz von Salles rechnete es sich zur Echte,der seinige gewesen zu sein. Peter Danes, Bischof von Lavaur,legte seinetwegen sein Bisthum nieder.
Da Genebrard die Ausfertigung seiner Bullen nickt hatte er«halten können, indem der Bruder des Präsidenten Pibrac zugleicher Zeit die seinige» verlangte, ward er darüoer gegen denHof so sehr aufgebracht, daß er der Partei der Ligue beirrat.Der Herzog von Mayenne, das Haupt dieser Coufocera»tivn, ließ ihn zum Erzvischof von Ach ernennen. Gembrard»von einem falschen Eiter beseelt, ward daielbst unglücklicherWeise die Trompete einer Empörung.. Als sich die Stadt, trotzseiner aufrührerischen Reden, Heinrich IV. unterwarf, unddie Geister seiner Partei günstig zu sein aufhörten, begab ersich nach Avignon, wo er Schriften voller Kühnheit schrieb.Von der Ärt war ein Lateinischer Tractat zur Behauptungder Wahlen der Bischöfe durch die Geisilichkeicund das Volk, gegen die Ernennung des Königs.
Das Parlement zu Alk ließ diesen Tractat durch die Hand desHenkers verbrennen, verwies den Verfasser aus dem König-reiche , bei Verlust seines Lebens. Aber man erlaubte ihm den-noch seine Tage in der Priorei Scmür in Burgund zu be-schließen.
Man setzte folgenden Vers auf sein Grabmahl:
Urna capit cineres* nomon non orbe tenetur.
Genebrard war gewiß einer der gelehrtesten Männer seinesJahrhunderts , aber nicht einer der verständigsten. Er wurdefür einen Mann gehalten, der in seinen Sitten weiser sei, als inseinen Schriften. Die von der Wuth der Ligue nicht angesteck-ten sind: eine
Biblische Chronologie in 8. Ein Werk, welches ehedemvon einigem Nutzen war.
Commentare über die Psalmen . in 8- Ziemlich gut, aberin einem harten und mit Beiwörtern überladenen Style ge-schrieben. Er vertheidiget darin die Uebersetznug der Sep-tuaginta gegen die Anhänger des Hebräischen Terles. Diebeste Ausgabe dieses Werkes ist die zu Paris i;S8 in Folio.
Drei Bücher über Sie Dreieinigkeit, in 8. Eine schlechte.
Französische Ilebersetzung des Iosephus, 2 Bande in 8.
Ucbersetznngen verschiedener Rabbiner,, in Folio.
Eine