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Einleitung^
heißt die Körperwelt oder Smnenwclt; dieser dieGeifterwelt. Die Namrlekre, (Naturkunde,Narurwissrnschaft,) (xU^sioio^ia, phiioso;,stia
naturalis) wäre also, im eigentlichen und ausge-breiterften Verstände: die Wissenschaft von den Ei-genschaften und den davon abhängenden Wirkungender erschaffenen Dinge. Sie würde sich also nichtnur aus Gegenstände der äußern Sinne, sondernauch auf denkende Wesen erstrecken.
§. z. Im gewöhnlichen und engern Sinne be-greift die Naturlehre nur die Materiellen Gegenstän-de der Welt, so weit wir sie kennen; und in dieserBedeutung nehmen wir sie hier. Sie ist also dieWissenschaft von den Eigenschaften der Dinge derSinnenwelt.
§. 4. Unsere Erkenntniß ist entweder histo-risch, oder sie ist rationell. Die historische Na-turlehre ist Aufzählung der Gegenstände der Sin-nenwelt, welche sind, oder gewesen sind. Das er-stere wäre Naturbeschreibung, im weitläufigernSinne, die nicht nur die natürlichen Körper der so-genannten drey Reiche der Natur, sondern auch dieallgemein verbreiteten einfachen Stoffe, so weit wirsie kennen, und die Gestirne unter sich begreifen wür-de; die zweyte wäre Geschichte der Natur, welchedie Veränderungen, die unsere Sinnenwelt erlitte"hat, erzählte, wovon wir aber nur Bruchstückehaben.
§. 5. Es ist der Hauptzweck der Naturbeschrei-bung (§. 4.), die wesentlichen Kennzeichen aufzust^chen, durch welche die natürlichen Körper von eir"ander unterschieden werden. Wegen des weite"
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