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Grundriss der Naturlehre in seinem mathematischen und chemischen Theile / von Friedrich Albrecht Carl Gren ...
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Einleitung.

nomen nicht bloß möglicher Weise, sondern offenbardaraus fließt; e) wenn unter abgeänderten Umstän-den eben dieselbige Ursach auch dieselbigen Phäno-mene hervorbringt; und d) endlich, wenn bey derWegnahme der Ursach das Phänomen wegfällt.

Erlsluterring durch das Beyspiel vom Aufsteigen des Was-sers vermittelst des Drucks der Luft in Säugpumpen.

Fetr. v. Miisckmbroek introd. ad philos. nat. L. B.

1761. 4 . } XXXI.

H. 20. 2) Würkungen von einerley Artmüssen auch einerley Ursach zugeschrieben werden.

Hierbey muß man sich aber hüten, von der Aehn-lichkeit und der Uebereinstimmung gewisser Umständeverschiedener Phänomene auf die Identität ihrerUrsach zu schließen, und oft hält es schwer, dasZufällige, was die Aehnlichkeit macht, von demWesentlichen zu unterscheiden.

Muschmbroek a. sl. O. XXXIV.

§. 21. 3) Die Eigenschaften der Körper,welche keiner Abänderung fähig sind, und dieman bey allen Körpern/ mit denen man Ver-suche anstellen kann, antrifft, sind für allgemei-m Eigenschaften der Körper zu halten.

Muschmbroek sl. sl. Q. {. XXXV.

§. 22. 4 ) Die aus den Phänomenen durchZnduction gesammleten Sätze müssen wir, vhn-Aeachret der entgegenstehenden Hypothesen, fürvöllig wahr, oder sehr nahe für wahr halten,bis wir auf andere Phänomene treffen, durchdie sie entweder noch genauer gemacht, oderAusnahmen unterworfen werden.

Muschmbroek sl. sl. O. }. XXXVI.

Jsaac Newton Philosoph, natural. Princip, matheiö*

L. III.

§. 23 .