30 I. Theil. i. Abschnitt.
stMrtes Wasser roth; und erleidet eben so starke Dekktheillinq.
Mtijchrnbroek introd. ad pbilos. natnr. §. 72. n. 4. <•
6) Das Gespinste der Spinnen, Seidenrvürmcr. S-Rot>, Boyte a. a. O. und lietiumur a. a. £>.
§. 4 r - Die Menge der materiellen Theile, diein einem bestimmten Raume eines Körpers enthaltensind, nennt man die Masse desselben, und die Grö-ße dieses Raumes den Inbegriff (volumen) desKörpers. Da die Ausdehnung nicht allein daö We^sen eines Körpers ausmacht (§. 31.), sondern auchzugleich die Materie;' so sieht man leicht, daß diewahre Größe der Körper nicht allein aus dem Jnbe-griffe, sondern aus Dergleichung dieses mit der Massebestimmt werden müsse.
§. 42. Erfahrungsgründe überzeugen uns nun,daß die Theile der Materie den Inbegriff des Kör-pers nicht so ausfüllen, wie die Theile des Raumsden Raum, und daß die Körper nicht einerley Dieb-tigkeir haben, folglich auch nicht einerley Mengevon Materie in gleichem Raume enthalten können($.34.1 Der dichtere Körper ist also der, welchermehr, der lockerere, welcher weniger Masse bey cUnerley Raume enthält.
§. 43. Da Dichtigkeit ein relativer Begriff ist,so laßt sich auch dieselbe an sich bey einem einzelnenKörper nicht bestimmen, sondern man kann nur dieVerhältnis^ der Dichtigkeiren angeben. Man müßtealso die Dichtigkeit eines Körpers zur Einheit annch-mrn, und damit die Dichtigkeiren anderer Körpergleichen, um zu finden, ob sie größer oder geringerwäre, als die zur Einheit angenommene Dichtigkeit»Wenn nun vorausgesetzt wird, daß die Materie der
Kör-