Allgemeine Eigenschaften der Materie. 31
Körper in ihrem Raume gleichförmig verbreitet ist,io fließen zur Bestimmung der Dichkigkeiten aus derVergleichung des Inbegriffs und der Massen folgen-de Regeln:
1) Körper von gleichem Volum verhaken sichin ihren Tüchtigkeiten wie ihre Massen.
2) Körper von gleichen Massen verhalten sichin ihren Dichtigkriten umgekehrt, wie ihreVolumina.
z) Körper von ungleichem Volum und Mas-sen verhalten sich in ihren Dichtigkeiten wiedie Quotienten der Massen durch die Vo,lumina.
Es seyen nemlich die Volumina zweyer Körper V, v, ihreWaffen M, m , und das Verhältniß ihrer Dichtigkeite»,sey V, d ; so ist »ach i), wenn V — v, D : d = M : m;und »ach i)f weint M = m , D: d = v : V. Nehme»wir iittn »och einen dritten Körper, dessen Masse derdes erster» — M, und dessen Volum dem des zweyte»= v sey, und dessen Dichtigkeit sich zu denen der beide»erster» verhalte, wie Z:l) und ü:d, so ist:für de» ersten unddritten nach r), D : § = v : Vfür den dritten «ndzweyten nach i), ä : d = M ; ro
folglich für den er- ; m"
steil und zweyten, D : d = Mv: mV —
Es folgt also hieraus, daß die Dichtigkeit in gerademVerhältniß der V lasse und in umgekehrtem des Volumszunehme; ferner daß die Volumina in geradem Verhält-niß der Massen und im umgekehrten der Dichtigkeiten
smd, oder daß V : V — und endlich, daß
die Massen im geraden Verhältniß der Dichtigkeite»und Volumina stehen, oder daß M : m — DV : dv.
§- 44- Wenn aber nun diese Regeln ihre An-wendung finden sollen, so ist es nöthig, daß wir dielassen der Körper ermessen, oder die Quantität ih-rer