Band 
II. Jahrgang. I. Band.
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zu St. Stephan. 5i

Die vorausgeschickte kurze Zusammenstellung desWesentlichsten der Baugeschichte schien zur Erläuterungdes folgenden beschreibende» Theiles unentbehrlich ; aberalle weitläufigeren Belege und Beweise der darinaufgestellten Angaben, hier zu entwickeln, würde zuweit von dem Zwecke des Buches abgeführt haben. Wohlaber verdient die Kirche, daß man beschreibend in ihreEinzelnheiten eingehe, da sie für die Kunst und Kunst-geschichte überall lehrreiche Erscheinungen darbiethet.Auf diese Weise wird hier gerade daszenige geschildertwerden, was Andere wenig berührt haben, dagegenvieles Übergängen, was man in den früheren Beschrei-bungen mit großer Ausführlichkeit behandelt findet:die Glocken, Sakristeyen, Orgeln, Reliquien undKleinodien, die neueren Altäre, die Bruderschaften,Grabsteine und dergleichen.

Wir beginnen mit der Beschreibung des A u ß e r e nder Kirche.

Der älteste Theil d e r Kirch e mir demHaupteingange gegen Westen.

Ein sehr gemengtes, sowohl in Anlage als Aus-führung nicht ausgezeichnetes Werk der Baukunst,welches aber doch durch Alter merkwürdig, und in Ver-bindung mit den blühenderen Theilen dieser ungeheu-ren Krystallisation deßhalb lehrreich ist, weil sich inihr eine Welt von Formen, von der rohesten bis zurvollendetsten und zierlichsten ausbreitet. Man kann die

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