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I. D re Metropolitankirche
Hier blieb der Bau für immer stehen ; denn die mit sicht-bar steigender Ohnmacht ringende alte Baukunst ließnun gleichsam erschöpft und muthlos die Arme sinkenvor einem Riesenwerke, dem sie nimmer gewachsenwar. Wie weit man von Zeit zu Zeit gekommen,zeigen noch die von außen in den Steinen eingehalte-nen Jahrzahlen >499/ i5o2, i5o7 und i5u an.Nachdem der Thurm Jahre lang unbedeckt ei» Horstder Raben gewesen, deckte man ihn mit einem dürf.tigen Nothdache, erst 1679 m ‘ t einem kleinen Thürm-chen und kupfernen Dache, um ihn vor den Einflüssendes Wetters zu schützen.
Unbedeutende Anbaue von Sakristeyen in spaterenZeiten abgerechnet, blieb die Kirche von da an in ihrervorigen Gestalt. Aber ihre freye, zur Hervorbringungeines ungestörten Anblickes so nöthige Lage, gewannsie erst spater, als der alte, seit 1^83 zur Aussetzungder heiligen Reliquien gebrauchte, Heilchumsstuhlvor der Kirche weggeschafft wurde, und fast hundertJahre später, als (1792) Se. Majestät, derjetzt re-gierende Kaiser, von der Krönung heimkehrend, dieSummen, die für die gewöhnlichen Ehrenpfortenverwendet worden wären, zur Wegräumung der klei-nen Hütten und Buden an der Vorderseite des Do-mes, benutzt zu sehen verlangte.
Der Herstellungsbau wird, bey dem fortwähren-den Einfluße der Witterung, am äußern der Kirchenoch immer theilweise fortgesetzt; eine Hauptherstel-lung der von den französischen Kugeln 1809 beschädig-ten Theile hat Hofarchirekt A m a n mit Einsicht undKunstliebe geleitet.