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II. Jahrgang. I. Band.
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Das Äußere der beyden

und der Skulptur im ganzen christlichen Mittelalterwiederhohlt wurde; Christus mit den Gerichtsengeln inder Mitte, ihm zur Seite Maria und Johannes derLäufer, die größten aller Heiligen, die zugleich alsFürsprecher der Menschen am jüngsten Tage gedachtwurden.

Nun gelangt man zu der Eingangshalle des nörd-lichen Thurmes, die der gegenüberstehenden südlichen inder Anlage ganz entspricht; nur hat sie, innerhalb rei-cheren Schmuck von Bogen und durchbrochenen Bal-dachinen, unter welchen Statuen stehen sollten, dieaber größtentheils wohl nie wirklich aufgestellt waren.Die Fenster über den Thüren nach außen zeigen inbunten Gemählden des ist. oder >5. Jahrhunderts,die Marter des heiligen Stephan, worauf der naiveMahler den Jüngling Saulus, der die Kleider derZeugen bewahrt, durch langen Bart und durch dasgroße Schwert, womit er selbst enthauptet worden,anzudeuten gesucht hat.

Unter den vielen am Fuße des unausgebautenThurmes angebrachten Grabmählern verdient jenes desgekrönten Dichrers Conrad Celtes Beachtung. *)Die nördliche Wand der Kirche von dem Thurme biszur Westfront« entsprichtganz der gegenüberstehenden ,nur sind die vier Giebel des Daches ganz kahl. Daswichtigste, was diese Seite der Kirche darbiethet, ist wohldie schöne Eingangshalle, welche in der Form

') Eine Abbildung davon liehe in den zu Nürnberg 1822 erschiene-nen Beyträgen zurKunst- und Literaturgcschichte von Heller undJäck. i. «. 2 . Heft.