u8 Anhang.
rathen. Schon Tilmez beklagt sich: Artifices strnc-toresque molis hujus binos reperio a scriptori,bus recenseri, nempe Georgium Häuseret Antonium Pilgraben, verum cui exhis coepti operis , cui ad apicem perducti glo-ria debeatur, discors plane eorum mens est at-que opinio.” Der beste Beweis, wie unzulänglich dieQuelle dieser „Scriptorum” gewesen. Tilmez äußertnun die nach ihm allgemein gewordene und auch vondem Verfasser dieses Aufsatzes früher auf Treu undGlauben angenommene Meinung, daß G e o r g Häu-ser der erste Baumeister des Thurmes gewesen.Aber dieses sucht er aus zwey Gründen zu beweisen/wovon der eine so unhaltbar als der andere ist/ nähm-lich/ erstens: quod Manuscripta ad Sancti Sfe-phani Antonium Pilgraben Anno 1400 turrimhanc ad verticem perduxisse memorent , undzweytens/ quia geminam turris hujus delinea-tionem anti juae membranae inscriptam in Tabu-lario Senatus civici reperiam , illisque nomenGeorgii Häuser adjectum hisce Sig-ni s G H conspexerim.
Daß die vorgebliche handschriftliche Nachricht/wo-nach Pilgram den Thurm um issoozu Ende geführt/auf einem Mißverständniße des Tilmez beruhe/ hatschon Fischer (Brev, not. p. 23.) gerügt / undwird noch klarer widerlegt durch eine von Pez edirteChronik (Script. II. 55o/) welche ausdrücklich dasJahr >433 nennt / in welchem die Beendigung und Auf-setzung des Knopfes auf dem hohen Thurm Statt fand»