Band 
II. Jahrgang. I. Band.
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Der St e ph a nsdom.

(Fortsctzimg.)

dieses zweyten Jahrganges erstes Heft, gab seinenLesern von demjenigen Rechenschaft, was der Ste-phansdom, in Erscheinungen, an Zahl und anLehre reich, für die Kunstgeschichte, insonder-heit für die K i r ch e n b a u k u n st des M i t t e lal-ters überhaupt darbiethet. Es hat aber das vor-liegende Werk über die mächtige Kaiserstadt, das Ge-lübde möglichster Vollständigkeit auf sich ge-nommen. Seine Leser sollen zur durchaus ge-nügenden, practischen Orientirungin Wien, in seinen Denkmahlen, in seinenDenkwürdigkeiten nicht nöthig haben, noch zu ir-gend welchen andern, denselben Gegenstand, ganzoder theilweise betreffenden Büchern ihre Zuflucht zunehmen.Der dem unmittelbar vorangehenden Heftebeygebogene Grundriß, dient zum verläßlichenund hinreichenden Wegweiser durch das, jedemFreunde der vaterländischen Vorwelt und religiösenKunst unaussprechlich theure Gotteshaus.Was da-ran in mächtigen Bogen und Giebeln, glühendenFenstern und farbigen Dächern, was in der Thürmesteinernem Pflanzengebirg, in heller, lauer Voll-