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aussprach. Welch schneidender Gegensatz mit jener rüh-renden Frömmigkeit/ mit jenem zweifel-und wan-dellosen, allerbesondersten Glauben der Alten, diesich ihre Ruhestätte zum langen Schlummer im dun-keln Hause/ stets an ihrem Lieblingsort, in der Lieblings-kirche , inmitten der vorangegangenen Ihrigen/ dieihnen auch im Tode die Nächsten und Theuersten blie-ben , oder an dem Eingänge, durch den die überle-benden Ihrigen die Kirche betraten und jedes Mahl ih-rer gedenken mußten, vor dem Altar des im Leben be-sonders verehrren Schutzheiligen, unter den herrlich-sten Werken frommer Bildner und Steinmetzen, immagischen Schimmer der mit ihren Wappen und Sinn-bildern bemahlten Fenster erwählren, die gleichsam je-den Tag die kalren Steingrüsce mit der Morgenrötheder Auferstehung zu erwärmen schienen, auch in denlangen Winter- und wilden Wetternächten getröstet,durch die milde Flamme des von ihnen gestifteten ewigenLichtes und gleich nach Mitternacht, der Geister - Stun-de, durch Chorgesang, Orgellon und Glockenklang !!
Viele adeliche Geschlechrer nahmen in den erstenvier Jahrzehenden der Reformation, ihre Grabsteinevom Freythof, aus den Kirchen, hinweg zu Ecksteinen,zum Keller - oder Häuserbau. Dadurch allein läßr sichdie sonst kaum begreifliche Erscheinung erklären, daßvon Österreichs ältestem, bis auf Ferdinand ll. so ge-waltigen , in den blutigen Freveln und Unruhen je-ner Tage gesunkenem und meist untergegangenem Adel,in diesem, Österreichs erstem Gotteshaus, kaum eineinziger Stein mehr redet und der übermüthige Dun-