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Augustiner - Barfüßer.
r 34 g. Der älteren Georgenritter oder Tem-pi o j e r, einer unreifen Schöpfung OttoS des Freu-digen, gedachte bereits das vorige Heft S. 25 . —Otto erbaute ihnen i 34 i eine eigene Ordenscapelle,St. Georgen- nun insgemein die Todten ca-pe lle genannt.— Eleonore von Mantua Ferdi-nands II. Gemahlinn erbaute 1627 inmitten der Kir-che die L 0 re tt 0 c a p e l le, die aber 1764 ganz ab-getragen und eine neue in der Todtencapelle herge-stellt wurde. Von dem Ringe an, den GustavAdolph in der für ihn tödtlichen LütznerSchlacht getragen und Ferdinand II. hierher ge-schenkt, bis in die Tage Theresiens, hingen zahl-reiche Trophäen an dem lauretanifchen Marienbilde.Mit eigener Hand befestigte an demselben der Poh-lenkonig Sobiesky, den ihm als Befreyer Wiensdargereichten Lorber und stimmte mit den Kurfürsten^Fürsten und Feldherrn des christlichen Heeres, selbstdas Te Deum an, nachdem er, sich in dem schonenTempel rings umschauend, in seinem gebrochenen La-tein ausgerufen: „quam esset dolendum, si istaebestiae hanc ecclesiam acquisiyissent;” BeymTe Deum des folgenden Tages, dem auch der Kaiserbeywohnte, hielt eine italienische Predigt eben der be-rühmte Kapuziner P. Marcus Avianus, der die Fürstenaufdem Leopoldsberg zurcheiligen Schlacht eingesegnet.
Ferdinand 11 . war mit den beschuhten Augusti-nern, mit weiten Ärmeln (Calceaten, de larga Ma-nica) unzufrieden und berief unbeschuhte Augustiner(Discalceate», von der strengeren Obscrvanz) aus