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II. Jahrgang. II. Band.
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i2 Das Hofkloster der reformirten

Das Hofkloster der reformirten Augustiner-Barfüßer.

Bereits im vorigen Hefte S. 110 wurde derEinführung der Augustiner in Österreich, schon in denTagen des großen Zwischenreiches und König Otto-kars, Erwähnung gethan, wie sie Anfangs eine ge-ringe Clause im Werd und geringes Besitzthum imheutigen Pra ter innegehabt, (VIII. , 63 ) und wieFriedrich des Schönen Gefairgenschaft auf seines Ge-gegenkönigs, Ludwigs des Bayern Feste Trans nitzund das, zwischen jenen kalten Mauern um seine Er-lösung gethanene Gelübde, die Gründung dieses Klo-sters nächst der Burg zur Folge gehabt »827i32g.Der Prior der von Friedrichen gestifteten KarthauseMauerbach und der Augustinerprior zu München,Conrad Tattendvrfer, welche beyde die Beichtiger derbeyden Gegenkönige waren, sind die eifrigsten Bothenbeym großen Friedenswerke gewesen. Friedrich berief denPrior Conrad mit mehreren Brüdern nach Wien undbehändigte ihm die vom i 5 . März i 32 j darirte Urkundeder Stiftung. Der ihnen eingeräumte Platz war inder Hochstraße nächst der Burg und der früher denKarthäusern von Mauerbach geschenkte Hof. Überzwölfchalb Jahre währte der Bau. Als er i. 33 g durchAlbrecht den Lahmen und Otto den Freudigen, dieBrüder des schon vor neun Jahren in Guccensteinsromantischer Wildnis; zu seinen Vatern versammeltenFriedrich vollendet war, verzögerte sich die Einwei-hung gleichwohl wieder ei» volles Jahrzehend, bis