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Die Kapuziner.
Gottesdienst in der Gruft eingestellt, ste selbst ver-schlossen gehalten und der Altar in die Kirche heraufübertragen, gegenüber der kaiserlichen Capelle. Ne-ben diesem Altare ruht der Freund Leopolds I., derSeher und Wundcrmann P. Markus Avianus(l. Jahrg. XII. 2 oi, 235). — Die gegenüber, demEintretenden zur Linken stehende kaiserliche Capelleiveiset die Standbilder des Kaisers Mathias, seiner'Nachfolger, der beyden Ferdinande und des römischenKönigs Ferdinands IV. — Der in Rom gebildete Ka-puzinerpriester Norbert versah diese Kirche mitAltarblattern und blieb nicht ohne Einfluß auf dieKunstschule seiner Vaterstadt Wien , ■ denn Pros.M a ure r war unter seinen Schülern. — Die nebe»der Kirche befindliche, sogenannte Schatzkammerist nur reich an Reliquien, von verschiedenen Päpstenden Kaiserinnen und Erzherzoginnen geschenkt, anArbeiten in Sammt und Seide von den KaiserinnenAnna, Amalia und Theresia, an Arbeiten inElfenbein, Holz und Silber, von der Hand Ma x'SII. und Leopolds 1. — Jnful und Stab und einalierrhümlich gestickter Beutel, letzterer von der from-men Sage, UngarnS großem Bekehrer und Refor-mator , dem heiligen Könige Stephan, erstere demheiligen Ruperl zugeschrieben, der von Regensburgbis rief in Pannonien die Leuchte des christlichen Glau-bens und mildere Sitte getragen und in der altenJuvavia seinen Sitz aufgeschlagen hat, eine byzanti»nische Monstranze aus der, nun in eine Moschee ver-wandelten S o p h i e n k i r ch e, ein kleiner HauSal-