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Die Kapuziner.
tar aus Bernstein von der Ostsee, zum Geschenke Leo-polden dem 1 ., dargebracht vom Kurfürsten Friedrichvon. Brandenburg, als ihm, vorzüglich durch Öster-reichs Unterstützung, der preußische Königstitel zu Theilgeworden;— die Köpfe der Apostelfürstcn Peter undPaul, aus vielfarbigem, äußerst künstlich auf Holzaufgetragenem Tuchschererstaube zusammengesetzt.
Jene gemüthvolle Sorgfalt für die irdischenÜberreste erhabener Ahnen / die der jetzt regierendeMonarch von seiner unvergeßlichen-Großmutter ererbtund die sich gegen den Vandalism der Zeit, an denKarsergräbern zu Speyer, an den lothringischen zuNancy, auf der Habs bürg, an den Mausoläenzu Neuberg und Seckau rc. gezeigt, bewies sichauch werkthätig an der Kapuzinergruft. Nach mehre-ren, frühern Beweisen der Fürsorge, wurde 1824 eineigener Erweiterungsbau geführt, rechts von der neuenGruft und Theresiens Sarge. — Hierbey stieß manbey der Ausgrabung der Fundamente auf eine römi-sche Begräbnisstätte. Es fand sich nämlich ein Sargvon großen römischen Ziegeln, dergleichen hier schonan vielen Orten, am Berghof auf dem hohen Markt,beym Bau des Trattnerhofes, am alten Burgthor,am Thury, bey der Wasserleitung zu Herrnals undvom Belvedere herunter am Canal und im botanischenGarten am Rennwege, häufig ausgegraben wordensind, Ziegel nämlich von der IV. und X. Legion,welche letztere nebst der XIII. XIV. XV. apolinari-schea und XXX. öfters die Garnison Vindo bo-nas oder Fabianas und CarnuntL ausmach-