Die Carmeliten in der Leopoldstadt. 4g
derselben Stunde melden/ als Map vonBayer«/ Tilly und Boucguoy ihn erfochten. Das eineund das andere entschied die Vollendung des Kapuzi-nerklosters am neuen Markt und der Carmelicer in derLeopoldstadt 162Z. Ferdinand befreyte sie von alle»Abgaben und Lasten/ und schenkte ihnen den ganzenTa b or mit allen Einkünften und Gefällen. Sie ver-baten ihn ehrfurchtsvoll; da warnte er sie: „ sehetwohl zu, was ihr thut/ meine lieben Vater! ihr wer-det nicht immer einen zweyten Ferdinand haben." —Er kaufte ihnen die Häuser der Witwe Henkel/ desBernard Maurer, Daniel Moser und Simon Schmirrnebst einigen Gründen bis an die Mauern der Juden-stadt. Der Stifcsbrief ist vom 16. Aug. 1025 . J>»folgenden Jahre weihte der päpstliche Nuntius Caraffadie bereits vollendete Kirche, die zwey Jahre darauf.Fürst Hartmann Liechtenstein vergrößerte underhöhte, und i 63 g der Bischof Breuner neuerdingseinweihte. Des Kaisers Liebling, der Fürst Egg en-de rg, baute das Ez'ercitienhaus. Im Sept. 1627legte der Hof den Grundstein zum Klosterbau und » 63 »wurde der, in den Armen seines kaiserlichen Freundesverstorbene Ordensgeneral Dominik a Jesu, denPaul V. als Legaten zum kaiserlich liguistischen Heerewider die empörten Böhmen abgeordnet halte, imfeyerlichen Trauerzug aus der Burg hieher geführt undbeygesetzt. —Zu den spätern , vorzüglichen Wohlthä-tern dieses Klosters , gehören Erzherzog Leopold Wil-helm, die Fürsten Harcman» und Max Liechtenstein,II. Iahrg. DcnkwürdiLkeitcn. a.Dd.i.Hefe. 4