48 D i e C a r m e I i t t n in b e r ? c o p o t b jt a b t.
Großwesiic Kara Mustapha (i683) wurde diese ein-zige Kirche von den Flammen verschont. Wiederhohlte,nachdrücklichere Zerstörungsversuche wollte man nichtmachen, weil man die Kirche der Vertheidigung derStadt für weniger nachtheilig hielt. Auch ivürden diebereits überall herumstreifenden türkischen und tatari-schen Reiterschwarme jedem solchen Versuch ein schnel-les Ende gemacht haben. Der Hospodar der Walacheynahm dort sein Hauptquartier. Mir Erstaunen sahendie Türken Las Deckengemahlde der Propheten deSalten Bundes, die sie wegen ihrer langen Barte undmorgenländischer Kopfbedeckung, ohne weiterS zu denIhrigen zahlten und daher dem Gebäude die größteAchtung und Schonung bewiesen. — Der Bücherschatzdes Hauses, von verschiedenen vaterländischen Ge-lehrten mit ansehnlichen Beyträgen beehrt, verwahrteauch mehrere wichtige Denkmahle aus der babenbergi-scheu Epoche, darunter Friedrichs des StreitbarenS t a d t r e ch t e f ü r H e i m b u rg, aus der ServicenBibliothek herausgegeben, durch den berühmten Reichs-hofrath von Senke übe rg.
Auch die un beschuhten Carmelike» imuntern Werd, in derJudenstadt oder nach deren Ver-treibung Leopoldstadt, sind eine Stiftung Ferdi-nands II. —■ Den Sieg am Präger weißen Bergeschrieb er zum Theile dem Gebeth seines Freundes,des Carmelicergenerals Dominikus a Jesu zu. — Derfromme Kapuzinerlayenbruder Stephan von Verona,im Kloster zu Sr. Ulrich auf dem Platze!, ließ (acren-mäßig erwiesen) dem Kaiser jenen Sieg, noch in