DieRedemptoristenbeyMariastiegen.b^
©rolf von Lorch, Rathfred als Bischof/ nach ihmaber, Albrich und Madelwin als Paffauer Chorbi-schöfe hier gestanden, in den Schrecken, hier desgroßmährischen Swatopluk, dort, der Paris belagern-den und alle Küsten Europas plündernden Norman-nen, um 882 , sey Mariastiegen entstanden. — Eshabe sich auf dem Hügel hart am Strome, am Ge-stade (in der landesüblichen Mundart, auf der Ge-statten,) gegen die obere Donauinsel, den obernWerd, ein Fischer- und Schifferkirchlein zu U. 2. F.erhoben. Der Handel auf der Donau war lebhaft,der Verkehr mit Byzanz bedeutend. Er ging unterdem großen Carl mitten durch Slaven, Avaren undBulgaren ungestört. Carls Capitularie» bürgten fürdie Sicherheit der Kaufherrn und des Kaufgutes. Un-ter dem tapfern Arnulf, wo neue Städte, Burgenund Dörfer in unsrem Land sich erhoben, waren großeTauschmärkte zwischen dieser Ostmark und den March-slaven oder Marhanen. Ludwig das Kind gab eineneue Zollordnung über Schifffahrt und Handel aufder Traun, Enns und Donau, vorzüglich über dieSalzschiffe. Noch heißt der Ort, wo am kiesigen Ufer,hart unter Mariastiegen, das Salz ausgeladen wurde,„am Salzgries." — Wer sich recht überzeugen will,daß einst hier der Donauarm sein Bette gehabt undjene Frauencapelle, auf steilem Hügel, hart vomUfer emporgestiegen, der darf nur in den Hofraumdes Hauses Nr. 366 treten und der Nahme: bey un-serer lieben Frauen am Gestade, auf der Gestctten,auf der Fischerstiege, Mariastiegen, (capella, ec-