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II. Jahrgang. II. Band.
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62 DieRedemptoristenbeyMariastiegen.

95onifaj VT1I. einen eigenen Seelsorger dahin (in ca-pella sine cura , beate marie virginis in litoreViennensi, pataviensis diecesis, in qua idembaro jus obtinet patronatus.) Sein Ansehen gehtauch daraus hervor, daß der Papst ihn nennt: dilectussilius noster Johannes baro baronie de Liechten-stein, olumucensis diocesis (Nr. LXX1X.). Balddarauf wurde er dasOpfer ungerechtenArgwohns. SeineMacht war sein Verbrechen und daß er, der Freundund Rathgeber des Kaiserhauses Luxemburg, nicht ein,mahl zur eigenen Rettung die Waffen ergriff, zeugtam lautesten für ihn. Ohne Urtheil und Recht in denKerker geworfen, wurde der hohe Greis, trotz der Ver-wendung der ersten Fürsten des Reichs, doch nur wie-der der Freyheit zurückgegeben, nachdem erübervier-z ig der wichtigsten Herrschaften und Burgen, unterandern auch alle Häuser in und vor Wie» mit allenRechten und Zehenden, überhaupt all sein Besitzrhumam rechtenDonauufer abgetreten hatte. i4o3 schenk-te Albrecht IV. seiner Gemahlinn, der bayerschen Jo-hanna, zum Leibgedinge sein Haus bey unser Frauen-Capellen auf der Stätten hie zu Wien, das vormahlsHannsens von Liechtenstein, deS alten Hofmeistersgewesen ist.

Trotz dessen behielten die Liechtensteine noch ihreGruft: ze der Chapeln ze unser lieben Frawn auf derstetten. Dort ruht auch jener unruhige Johann vonLiechtenstein, Gemahl der durch Schönheit und Mildeausgezeichneten Bertha von Rosenberg, die uncerdem Nahmen der weißen Frau, als ein um ihre