Band 
II. Jahrgang. II. Band.
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<j2 Die Elisabethen« rinn en.

sehen die zahlreich besuchten Normalschulen und neh-men gleichfalls Kostfräulein auf.

Die Elisabethiiterinne» auf der Landstraße, hat-ten ihr erstes Kloster in Österreich zu Grab, wohin1690 Graf Jakob Leslie und seine Gemahlinn The-resia , geborne Fürstinn von Liechtenstein eine Colo-nie derselben von Düren aus dem Jülichischen gebrachthatte. *709 brachte dieselbe Fürstin» mehrere die-ser Nonnen nach Wien, wo daS 'Bedürfniß einerHeil- und Pflegeanstalt für Kranke weiblichen Ge-schlechtes um so dringender gefühlt wurde, je dank-barer Wien die edelmüthige Aufopferung der barm-herzigen Bruder erkannte. Die erste Unterkunftin der Ungargasse war sehr elend. Aber bald trat dieKaiserinn Eleonore, Leopolds I. Witwe dazwischenund machte eine Stiftung auf zwanzig Krankenbet-ten. Das Haus Liechtenstein gab ein ansehnliches Ka-pital, die Fürstinn Montecuculi erkaufte ihnen denDartolottischen Garten auf der Landstraße, der Bauvon Kirche, Kloster und Hospital gedieh von 1710bis 1715 zu Ende, aber schon im April »710 began-nen die Nonnen unter der Oberinn Maria Joseph»Ruppe ihren edeln Krankendienst und haben seitdemauch nach Ungarn, (von dessen Königstochter Elisabeth,jenem Vorbilde duldsamer Milde und hiininlischer Er-barmung sie den Nahmen führen,) »ach Ofen nähmlichund Pesth Colonien entsendet, wie nach Teschen,Brunn, Linz, Klagenfurt, Breßlau, Straubing undMünchen.