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II. Jahrgang. II. Band.
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S t. N u p p r c ch t.

Die Vignette des IU. Bandes I. Jahrg, diesesWerkes über Wien wies dieses Kirchleins heutige Ge-stalt. Im V. Heft S. 55 wurde erzählt, wie St.Rupert ein Anverwandter der Merowingen und ih-res über Bayern herrschenden Seitenzweiges, derAgilolsinger, durch Herzog Theodo II. (um6g6) vonWorms nach Regensburg berufen war, wie er von dortauf der Donau Heruntersuhr nach dem alten L o r ch undbis an die Gränzen des untern Pannoniens, Großeund Geringe belehrte und taufte, endlich auf denTrümmern der alten Hadriansstadt Juvavia, jetzt vonihren reichen Salzquellen und Salzfelsen, Salz-burg genannt, eine Erzkirche gründete. Schondie Reimchronik des Wiener Bürgers Enenkel, einesZeitgenossen der Dabenberger gedenkt St. Rup-p r e ch t s, als des ältesten Kirchleins zu Wien:

Die chirich stet nidert so wol

sam gegen den werd auf der haide

do hat sie schön äugen waide

do wart die grundfest gegraben

vnd auch die chirich schön erhaben

vnd wart geweicht also here

in Sand R u e ch p r e ch c z ere

alz sen noch heut ist bechant

in Wiene si di p h a r r wart genannt.

Eine allem Anschein nach aus den Tagen Fried-richs IV. Herstammende Inschrift nennt ausdrücklich