Die C a pellcn. gZ
Weisen »356 gegründet von dem damahligen Haus-herrn Ludwig und Albrecht Grafen zu Ottingcn.Christoph von Liechtenstein zu Nikolsburg erneuertesie löoZ. — Die Margaretheneapells im Margare-thenhof oder Maroltingerifchen Hause Nr. 58 $ amBauernmarkt reichte bis in die ersten Tage der Habs-burger hinauf. , 35 g war ihr Patron der reiche Bür-ger Conrad Herscheftel, welcher zwey Priester da-selbst unterhielt. Die Capelle des Heiligenkreuzerhofeskommt schon in Ottokars Tagen urkundlich vor. Er-neuert ward sie 1660 vorn Abte Clemens und i^ 5 o vornAbte Robert zu Heiligenkreuz. „Die Capelle St. Nik-las bey den Röhren oder nächst dein langen Keller in dergeistlichen Herrn von Mauerbach Hause", (Scitzer-HofNr. 427) mag schon zugleich mit dem Hofe von denersten, aus Seih in Untersteyer hierher berufenenKarthäusern, unter Friedrich dem Schönen erbaut wor-den seyn. Die älteste, bisher bekanntgewordene Ur-kunde ist von 1875.— Die Capelle im Althann'schcn,nun Seilern'schen Pallast in der kleinen Herrngaffe oderHintern Schenkerstraße erbaute i 5 gi der Obermünzmei-ster von Mildenheim.— Die Capelle des hacrachischenPallastes auf der Freyung, rührt von dem berühmtenMinister Ferdinand Bonaventura Grafen von Harrachher und sein Bruder, der Wiener Bischof weihte sie1700. Die Capelle St. Philipps und Jakobs imKöll-nerhof, schon unter Friedrich IV. genannt, war die Stif-tung der reichen Bürger Gundlacher, die nachhin denStrasserhof auf der Brandstatt kauften und von sichden Gundlachhof oder Gundelhof benannten. Die