96 Sie Kreuzherrn m. fc. rothen Stern rc.
iui Durchmeffer, hoch, mit Wendeltreppen/die bis zu den Capitalen! führen. Auf der einen sindSt. Carls Borroma Leben und Hinscheiden/ auf derandern seine Wunder in halberhabener Arbeit aus wei-ßem Marmor/ in von oben bis unten gewundenenReihen dargestellt. In jedem der kleinen Thürmchenzu oberst dieser Säulen / ist eine Glocke und an denEcken der Capitäler jeder Säule, sind vier aus cypri-schein Erze gegossene vergoldete Adler, die mit denFlügeln zusammen stoßend, ein Geländer bilden. Indes Hauptgebäudes Mitte steigt eine rechteckige, vonInnen i5o hohe und 10° breite, mit Kupfer gedeckteKuppel empor, oben durch eine sogenannte Laterne ge-schloffen. Zu beydenSeiten der Kirche sind zwey triumph-bogenarcige Nebengebäude, unter welchen man durchSeitenrhüreir in die Kirche kommt, klber denselbensind die Glocken und Uhren.
Der Hochaltar stellt in Bildhauerarbeit aus wei-ßem Marmor die hinnnlische Glorie des heiligen Carlvor. Das Deckengemählde der Kuppel, wie Mariaden heil. Carl in den Himmel einführt, istvonRoth-mayer. Die Gemählde der Seitenaltäre sind: die hei-lige Elisabeth, von Daniel Gran; St. Lukas, vollvan Schuppen; Mariahilf, von Ricci; die Witwevon Naim, von Alcomonte.— iy 56 traf der Groß-prior und Ordensgeneral Franz Bohm, von seinemSitze ui der Altstadt Prag, zu Wien ein, empfingdie Stiftung des Monarchen und vollzog die seyerlicheEinführung seiner Ordensbrüder, der ritterlichen Kreuz-herrn mir dem rothen Stern. — 17öS wurde die