Die deutschen Herren- gg
unter andern als Zeuge den Brief, den der Kaiserden Schotten gegeben. Die neuerliche Bestätigung derBrüde r des Hospitals U. L. F. zu Jerusalem deutscherZunge, in den, über alle seine Feinde glorreich erstrit-tenen Landen Österreich und Steyer, gab Friedrichder Streitbare zu Wien am Weihnachtstage bey dergroßen Feyer seiner Versöhnung mit dem Kaiser,(post compositionem et concordiam inter do»minurn imperatorem et nos solempniter cele-bratam).
Der, als die große mongolische Fluth vorüber-gebrauset, durch die Frangipanis, durch die Hospi-taliter , nicht ohne Mitwirkung der, durch Andreas,seinen Vater, ins Reich gerufenen deutschen Herrnwieder in sein Reich eingesetzte Bela IV., gab denLetztern (-244) die Besitzungen Keßthely, Suk undZela und alle Freyheiten der Templer und der Hospi-taliter in Ungarn und indessen Nebenreichen.— VonWien breitete sich der Orden weiter aus. Die Erz-hirten von Salzburg begünstigten seine Ansiedlung zuFriesach in Kcirnchen. Wohlthäter aus dem Adel undaus dem Bürgerstande, insonderheit die Kuenringererhoben das deutsche Haus in der Neustadt. — DieHerren von Petcau gaben das, den Ungarn abgestrit-tene wüste Land; daraus erwuchs die Commende Groß-Sonntag. Die Karnthner Herzoge Dernard und Ul-rich legten zum Laibacher Hause den Grund, undBerthold der Andechscr, Patriarch von Aquileja zujenem von Mödling und Tschernembel.